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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien : von seiner Bildung seit der Entdeckung beyder Indien bis zu seiner Widerherstellung, nach dem Fall des Französichen Kayserthrons / Von A.H.L. Heeren
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248 H.Per. A.I. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.

düng gegen sich getrennt; und wann ist derMächtige mächtiger, als in einem solchen Augen-blick? Die Zerrüttung der öffentlichen Verhält-nisse, die eine erneuerte Verbindung auf lange un-möglich zu machen schien, -— und kein Einzelnerkonnte mehr dem Übermächtigen die Stirn bieten;

-— ließ Ludwig Zeit, alle Vortheile seiner Politikeinzuerndten. Mochten die jetzt erscheinenden Ent-würfe eine Folge des Friedens; oder vielmehr derFriede eine Folge jener Entwürfe seyn, noch hatteEuropa keine solche Eingriffe in die Heiligkeit desEigenrhumsrechts gesehen, wie es sie jetzt erblickte.— Hatte der Oranier Unrecht, wenn er das Aeusßerste aufbot, den 'Abschluß des Separatfriedenszu verhindern? War es mir Oranisches Interesse,oder war es Interesse Europas?

Auch die Veränderungen im französischen Ministerium derauswärtigen Angelegenheiten hatten auf die Politik einen, bedeutenden -Einfluß. Auf den intriganten und üppigenLyonne (feit i66z) folgte 1671 der billige und rechtliche. Pomponne, verabschiedet 1679. Sein Nachfolger, derrauhe und gewalttbätige Colbert-Croissy, (Bruder des! Finanzminifters, Vater von Colbert-Torcp, seinem^Nachfolger,) bis 1696, stimmte zu gut mit dem wildeniLo-uvors zusammen, als daß man nicht das Schlimmstehätte erwarten müssen.

18. Gewaltthätigkeiten im Elsaß gleich nachdem Frieden; spgenannte Reunionen. (als vor-malige