462 Il.Per. G. l. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
der Hqndelstractat, für England Vortheilhaft, er-regte die Eifersucht.
(Die Geschickte des Colonien-Kriegs s. unten in demAbschnitt von den Colonien.)
86. Unter diesen Verhältnissen glaubte JosephH. seinen Lieblingsplan auf Bayern durch einenTausch ausführen zu können. Unter dem Nameneines Königreichs Burgund sollte der Chur-fürst den größten Theil der Oestreichischen Niederlan-de, jedoch noch mit mehreren Beschränkungen, er-halten, und dagegen ganz Bayern mit der Ober,pfalz an Oestreich überlassen. Auch mußte das Pro-jekt schon sehr weit gediehen seyn, da man nichtnur des Churfürsten schon sicher war, sondern selbstRußland, bey seinen neuen Verbindungen mit Oest-reich, der Sache sich annahm, während Frankreichgleichgültig zu bleiben schien.
Antrag zum Tausch in München durch den Grafen vonLehrbach; und in Aweybrücken, bey dem prasumtiven Nach-folger durch den Russischen Minister, Grafen Nomauzow;mit nur 8 Tagen Bedenkzeit. Jan. 1785.
Erklärung der Ursachen, welche Se. Preußische Majestät be-wogen baden, ihren Mitständen eine Association zur Er-haltung des Neichsspstems anzutragen; in ULRLLLns Ite.
vueil «ls «leüuctions etc. «lspuis 1778- 1 . II,
87. So mußte Friedrich, dem Grabe nahe,noch aufs neue sein System bedroht sehen. Zwar
zog