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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien : von seiner Bildung seit der Entdeckung beyder Indien bis zu seiner Widerherstellung, nach dem Fall des Französichen Kayserthrons / Von A.H.L. Heeren
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468 ll.Per. 0 . l. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.

r?7l bloßer Act des Despotismus betrachtet; und wiei?74 bedenklich ihre Wiederherstellung durch Ludwig XVI.war, hat die Erfahrung gelehrt.

7 . Diese Händel waren desto gefährlicher,weil sie sich periodisch erneuerten; aber mehr als siewirkte die Anschließung an Oestreich, bald

r??o durch die Vermählung des Dauphins mit MarieMai Anroinette befestigt. Indem dadurch die herrschendeDynastie den Charakter des SraatS verleugnete,that sie auch zugleich den ersten Schritt zu ihremUntergänge. Wie einst die Stnartö in England,sehte sie sich in Widerspruch mit der Nation; unddie lange Reihe unglücklicher Folgen, die immer1774 sichtbarer werdende Nullität in dem Staatensystem1787 von Europa, die Vergennes während seines Mi-nisteriums nur wenig verdecken konnte, mußte diersen um desto mehr verstärken, je mehr das politi-sche Ehrgefühl der Nation dadurch beleidigt ward.

8 . Zu diesem kam ein tief zerrüttetes Fi-nanzwesen; bey dem durchgreifende Reformen un-möglich waren, ohne die Grundsäulen derVerfassung zu erschüttern. Seit Fleury'sTode war unter den Mairressenregierungen kein gutorganisirteS Ministerium möglich gewesen. Und

1777 auch als unter Ludwig XVI. Necker zum ersten-r/Sl ttmle an die Spiße der Finanzen kam, empfand

man