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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien : von seiner Bildung seit der Entdeckung beyder Indien bis zu seiner Widerherstellung, nach dem Fall des Französichen Kayserthrons / Von A.H.L. Heeren
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47o II. Per. <ü. I. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.

i i. Die Macht der Krone wuchs im Inneren,Mit der Macht und der Größe des Staats über-haupt. Die formelle Gewalt einer Regierung be-stimmt die Conftitution; die wirkliche der Erfolg.Nach fo siegreich geführten Kriegen, bey einemstets steigenden Nationalwohlftand, war Anhäng-lichkeit an die Verfassung und Regierung natürlich.Welche Regierung wäre unter diesen Umständennicht mächtiger geworden?.

12. In England zeigte sich dieses in dem stei-genden Uebergewicht der Krone im Parla-ment. Das Eigenthümliche der Brimschen Na-tionalfreyheit liegt praktisch darin: daß hier nicht,wie anderswo, das Parlament den Streit mit derKrone, sondern die Krone den Streit mit dem Par-lament zu fürchten hat. Daraus entsteht das Stre-ben der Minister nach der Majorität; und ihr noth-1721 wendiger Wechsel, wenn diese ihnen fehlt. Wal-irgrpole's Ministerium machte hier Epoche; zum er-stenmal sah man einen Minister über zwanzig Jahreauf seinem Posten, durch Behauptung jener Majo-rität. Man beschuldigt ihn, die Bestechlichkeit ein-geführt zu haben. So bekannt diese bey den Wäh-lern ist, so ungewiß ist sie bey den Gewählten.Allerdings, welche Versuchung für den Minister,sich die Majorität auf jede Weise zu verschaffen!

Und