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IV. Giammario Filelfo.
saro, belangte er brieflich von Mailand aus. Wenn letzterer ihmrothes Tuch zum Dichterkleide schenkte, erbat sich Filelfo von ihmauch das zur Verbrämung nöthige Pelzwerk.') Wir wüßten es nichtzu beweisen, daß die Markgrafen von Montferrat sich besonders umdie Wissenschaften gekümmert hätten. Wenn aber Filelfo dem Mark-grafen Giovanni III seine Liebe und Ehrfurcht bezeugt, so war damitdie Angel ausgeworfen; wenn er ihm für bewiesene Wohlthaten dankt,ihm eines seiner Werke zusendet und ihn den freigebigsten von allennennt, so war folglich der Fisch gefangen?) Man darf wohl be-haupten: es gab keinen Fürsten in Italien, dem Filelfo nicht mitseinen Huldigungen beizukommen wußte, von dem er nicht Gefällig-keiten und Geschenke empfing?) Auch die auswärtigen Herrscher,selbst die Fürsten des Nordens, welche die neue Literatur sonst nichtberührte, ihm entgingen sie nicht.
Viel Noth wie bei der Ausstattung der Töchter hatte Filelfoauch mit der Unterbringung seiner Söhne, und auch sie betrieb erals eine Ehrenpflicht der Fürsten. Sein Liebling war Giammario,seinem Vater sehr ähnlich in der reichen Begabung und Frische desGeistes, in der Leichtigkeit der Auffassung und der Arbeit, aber auchin der Leichtfertigkeit und Unverschämtheit seines Wesens. Er warein geborener Grieche — noch in Byzanz hatte ihn die Chrysolorinaam 24. Juli 1426 zur Welt gebracht — und lernte des Vaters Lateinschon früh mit solcher Geschwindigkeit, daß dieser in ihm den zweitenweltberühmten Filelfo sah?) Schon 1440 wurde er nach Byzanz ge-schickt, um in der Schule des Argyropulos auch der griechischenWissenschaft Herr zu werden, wie einst sein Vater sie dort bei JoannesChrysoloras gelernt. Aber der 15jährige Junge warf die Zucht dieses
y Filelfo an Cristoforo Marliano r>. 17. August 1454.
2) Filelfo's Briefe an ihn vom 15. Mai 1454, vom 2. Juni 1459 u. a.
0 Diese Bemerkung macht schon Oortosius äs dem. äootis sci. Oallsttip. 230: 8eä «rat vsnäidilis sans seriptor, st is, gni opes quain seribeneii lan-äsnr oonsequi malsbal. Oonstat enim neiuinsin prinoipnm illis tsmporibus inItalia Misse, quin aciisrit, guin enm seriptis salutaverit, nt ex bis pseuniawernsret.
0 Gedicht des Baters bei Laxius p. 179:
Hals Llari, vlta iniiii earior, una volnptasLpssgns patri, prasoepta sequi si nostra ktiilslpdskerZss, ts maAvnm rsääss nodisgns tibignsIllustrsinyns virnm sie.