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Anerkennung aber verdient es, daß Gleims Verhalten gegen dieMayerin nach Allem, was sich mit Sicherheit über seine Ver-lobung ermitteln läßt, stets vorn Geiste der reinsten Humanitäterfüllt war, und zwar eben so wohl zu der Zeit, da vie „gött-liche Sophie" sich als Bettlerin vergeblich um eine Audienz beiihm bemühte, als auch da Ramler noch von ihr sang: „Sie istes! in schneeweißer Seide!"