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25. Bei Gleim war es mir, als hätte ich meinen Vater wieder ge-
funden. —
Liebende wieder geliebt und Besuchende wieder besucht!
Johann Heinrich Voß 26. Mai 1794.
Ernestine Voß d. 4. Jun. 1796.
26. Weihrauch war hier d. 26. April 94, schreibt aber keinen Versdarunter aus vielen Gründen, worunter der wichtigste, daß erkeinen weiß.
sk^omeu obseurum, nur aufgenommen der Naivetät seinesSpruches halber.!
27. üb IVolk ä. 21. lluu. 94.
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23. A.u§. 1809, /dbeiuks.
„Dieß möchten ungefähr die wichtigsten der Namen und Sprüchesein, die Gleims Tempel aufbewahrt. Fast aus jedem derselben kannman entnehmen, in welch' herzlichem Verhältnisse Gleim zu seinenFreunden stand. Ein harmlos-poetischeres Leben als Gleim hatgewiß Niemand geführt.
„Die Wand, an der die hauptsächlichsten Inschriften sich befanden,ist neuerlich eingerissen, so daß die Aufzeichnung jener Sprüche, wieich glaube, um so erwünschter sein wird. Die abgenommenen Tapetenbefinden sich inzwischen im Gewahrsam des Herrn Vr. Körte."
Bis hieher der glücklicher Weise im August 1739 niedergeschriebeneBericht von Hesse. Aus dem Schlußabsatze desselben geht hervor, daßzwischen unsern gemeinschaftlichen Besuch des Hüttchens und der Aus-arbeitung des Berichtes der Anfang der Vernichtung des Hüttchensfällt, so wie daß sich die abgerissenen Tapeten mit den Inschriften am20. August 1839 in der Wohnung des bekannten Neffen von GleimDr. Körte in Gleims zweitem Hause am Domplatze unweit der Lieb-frauenkirche befanden, der zwar seit 1815 zu unsern Vätern in Be-ziehung stand, die mit ihm in den Krieg zogen, aber bei seiner Kränk-lichkeit uns selbst kaum von Ansehen bekannt war.
Das Hüttchen im Garten ist später ganz abgebrochen und vonHrn. Oberamtmann Heine im Burchardikloster neu aufgestellt wor-den, wie die berliner Gerichtslaube in Potsdam. Gleims Garten,