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zurück, weil er müde war nach vierzigjähriger Thätigkeit, weilihm trotz größten Fleißes das erschöpfte Gedächtniß unüber-windliche Schwierigkeiten machte. Wie oft kam er auf die Probe,fertig wie immer mit der ganzen Anlage der Rolle, fertig auchmit Einlernung der Worte, und nun beim Eintritt in das Ge-tümmel des Stückes blieben ihm doch die Worte aus, und dasBlut stieg ihm zu Kopfe, und der Mißmuth über sein Unver-mögen brach aus. Geholfen aber konnte ihm nicht werden, derSouffleur war für ihn nicht vorhanden, schon darum nicht, weilein Ohr für immer schwerhörig geworden und der Blutandrangihm nun auch den Gebrauch des anderen beschränkte. Dannrief er wohl verzweiflungsvoll aus: Meine Zeit ist um!
Er hat sie redlich benützt. Das Wiener Publikum, das Burg-theater, das deutsche Theater ist ihm zu stetem Danke ver-pflichtet; er hat seine Zeit beglücken, er hat seine Kunst fördernhelfen als einer der Ersten in seiner menschlichen Einfachheit,in seiner künstlerischen Tüchtigkeit — möge ihm die Muße denLebensabend freundlich vergolden!