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Der Geschichten schweizerischer Eidgenossenschaft Erstes [bis Sechstes] Buch / Durch Johannes Müller
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112
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n. Buch. 2. Capitel.

sie litten Mne neue Vorstadt , noch am Thor einfestes Haus Die Stadt war fest; nicht nurweil die Belagerungskunst noch nicht ausgebildet wor-den, sondern vornehmlich durch der Einwohner Muth;weil der Mensch durch Kunst, aller unbeseelten DingeMeister wird, niemand aber als der Tod herzhafteMänner bezwingt. Nachdem die ganze größereStadt ostwärts dem See und Fluß, durch die Un-vorsichtigkeit eines Beckers, wie in kurzen Jah-ren viele andere Städte, verbrannt, wurde verboten,die Baköfen mit hölzernen Thüren zu verschließenund jährlich untersuchten die Vorsteher der Feuerpo-licey ^), ob die Häuser mit Wasen oder Ziegeldächerngut genug bedeckt seyn ^). Viele fiengen an vonSteinen zu bauen ^); es wurde, nicht geboten, son-dern empfohlen. Doch steht wider allgemeine Ge-fahr die Sorgfalt billig den Obrigkeiten zu: Privat-männer vergessen über den gegenwärtigen gewissenUnkosten die ungewisse ferne Gefahr.

(Finanz) Oessentliche Gelder wurden schon damals in ge-ringer Summe eingefodert, und mit äußerster Spar-samkeit

ben lul. Satzung »326, daß niemand hinein-. führe (Sie schreiben Erde noch wie Tacitus).

60) 67.

61) Eb. das. Z7. Erlaubniß dem festen Mann Eber-hard Müller auf dem äußern Burggraben zu bauen,1Z46.

62) Daß Tscbudi 1280 die Volksmähre erzählt, sieht

man daraus, weil, zufolge 59, wider den

Becker Wakerbold kein Urtheil ergangen war JohannWakerbold wurde Zunftmeister; Urkunde »zz8«

siz) ölsttan altl venller; eb. daß zz.

64) Feuerfcbauen sind in den meisten Städten. Eb.das. 62.

65) !Uit Liebeln ollir mit tarralUn telun; eb. daß ib.

66) Eb. das. 59, von überleb ll22sn. Drey Schuh-ick die Mauren.