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Vierter Abschnitt, tz. 15.
Der Einzige unter den neuen Ministern, der für sich etwasbedeutete, der Kenntniß der Geschäfte und der Menschen hatte, warder Minister des Auswärtigen: Dumouriez.
Dumouriez gehörte zu den Naturen, denen die äußeren Ver-hältnisse nicht günstig sind, die sich durch ihr Talent eine Stellungerkämpfen müssen und die in der Noth die allzugewissenhafte Wahlder Mittel verlernen.
Von kleinem altfranzösischen Adel, arm, ohne Einkünfte, ohneLebensstellung und mächtige Gönner, war er früh genöthigt, eineUnterkunft sich selbst zu suchen, wo er sie fand. Hätte er Geduldund zähe Ausdauer zur Arbeit gehabt, so konnte ihm bei seinenunbestreitbaren Gaben eine ehrenvolle, vielleicht große Zukunft nichtentgehen; aber er war unstet, genußsüchtig, wandelbar. Unter demalten Regime hatte er halb als Soldat, halb als Diplomat gedientund das Letztere in nicht sehr ehrenvollen Aufträgen; als die Re-volution kam, sah er rasch, daß bei der Monarchie kein Glück mehrzu machen sei und wurde deshalb Revolutionär.
Zuerst war er gut konstitutionell, dann konstitutionell aufbreitester Grundlage, schließlich verstand er es auch, sich als Demo-kraten zu geben. *) In diesen letzten Wochen war er Arm in Arm
*) Von sich selbst wird der Mann am besten und naivsten charakterisirt.Man muß in seinen Memoiren lesen, wie er, mit Talent und Gewandtheitbegabt, in den Jahren 1790 und 1791 nach Paris geworfen, zu tcmporisirenversteht. Bald hält er es mit Mirabeau, bald mit den Republikanern, baldist er im Jakobinerclub, bald läßt er den König seiner Ergebenheit versichern,Allen zeigt er sich dienstfertig und rühmt er seine Dienste. Bezeichnend ist,was er über seine Bekehrung zu den Jakobinern sagt, II. 104:
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Abwarten, den Moment benützen — non sibi ros, so rebus snbinittere— war seine Lebensphilosophie; man kann ihn nicht besser benennen als einen„Jntriguanten".
Treffend sagt Mad. Roland I. 361: so erorais reoonnaltie un rone trös-