Die Angriffe der Gironde aus den Thron rc.
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Moralität der Denunciationen, sondern um ihre Nützlichkeit fürdas öffentliche Wohl."
Ein rechtfertigender Brief des Königs wird ganz offen alsVerfassungsbruch bezeichnet und die Girondisten stehen im erstenTreffen dieser immer entschiedeneren Angriffe, mit welchen die Auf-tritte vorn 20. Juni und 10. August eingeleitet werden.
Mit dem König war es bereits so weit gekommen, daß, woer sich öffentlich sehen ließ, Volkshaufen ihn mit lautem Geschreiund den schmutzigsten Schimpfworten verfolgten.
Eine andere Anklagewaffe gegen den Hos bildete das Ver-hältniß der konstitutionellen Garde.
Als in den Oktobertagen 1789 die alte königliche Garde imStrudel der Revolution untergegangen war, hatte man die Noth-wendigkeit eingesehen, dem König eine andere Art bewaffnetenSchutzes zu geben. Alan bildete eine neue Leibgarde theils ausalten Linientruppen, theils aus Nationalgardisten jüngeren Alters;die Zahl und Zusammensetzung des Corps war verfassungsmäßigbestimmt.
Auch bei dem Zerwürfniß hierüber lag die Schuld auf beidenSeiten. Der wachsenden Mehrheit des Hauses war schon jedeGarde des Königs ein Hinderniß ihrer Wünsche, der Hof aberhatte Alles aufgeboten, aus dieser Garde ein unbedingt ergebenesRegiment zu machen. Man hatte eine Menge Leute hineingebracht,die nicht hinein gehörten, sie mit Elementen verstärkt, die der Hoffür zuverlässiger hielt, Leute von altem Adel, Vendeer, Emigranten,geschworene Gegner der Verfassung, unter die bürgerlichen Natio-nalgardisten gemengt; seitdem war in: Innern des Corps Unzu-friedenheit entstanden und dieses selbst in doppeltem Maße zurständigen Zielscheibe Derer geworden, denen jede königliche Gardeein Dorn im Auge war.
In der permanenten Sitzung vorn 28. Mai trat Bazire auf,um die verfassungswidrige Gestaltung der königlichen Garde alsAnkläger zur Sprache zu bringen. Er behauptet, man habe dieBedingungen zur Ergänzung der Garde nicht erfüllt, sondern offenverletzt. Statt der ehrlichen Leute habe man eingeschoben „alteGardes-du-corps, junge Seminaristen, die das geistliche Gewandnur abgelegt, um die Uniform anzuziehen, Leute, die unmittelbarvon Coblenz angekommen seien" u. s. w.