Die Kriegsercignilse in der Champagne.
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Thron wieder aufgerichtet wurde, konnten im Osten Schläge fallen,die die eignen Throne aufs Nächste berührten. Bei dem Einver-ständniß, welches die beiden deutschen Mächte gegen Frankreich ge-schlossen, schielte die eine nach Großpolen, die andere nach Baiern,keine konnte deßhalb mit ganzer Seele bei dem Kriege sein unddas erste Mißlingen der Heere im Westen, der Diplomaten imOsten warf die Zwietracht unter sie.
Am 14. Juli 1792 war der neue Kaiser Franz II. in Frank-furt gekrönt worden; hier und auf dem nachfolgenden Fürstentagzu Mainz fanden die letzten Verabredungen für den Krieg stattund hier erschien auch ein Abgesandter Ludwigs XVI., der GenferWallet du Pan, um die deutschen Mächte im Namen seinesMonarchen vor den Thorheiten zu warnen, zu denen sie die Emi-granten verleiten könnten, und die Niemand anders als die könig-liche Familie zu büßen haben würde.
Er bat um ein Manifest, welches strenge zwischen der Nationund den Terroristen »unterschied und die erstere nicht mit einerWiederherstellung des alten Zustandes bedrohte, die sie nothwendigden Jakobinern in die Arme treiben mußte; vor Allem sollte demKönig uizd den Patrioten zu Liebe von jeder Theilnahme für dieEmigranten abgesehen werden. In solchem Falle blieb nur eineEinmischung übrig, welche dem Terrorismus galt, diesem aber denvollen Ernst zeigte.
Sein Rath war umsonst.
Das Manifest vom 25. Juli, welches ein Marquis Limon imGeiste der verstocktesten Emigranten verfaßt und der Herzog vonBraunschweig in einer unglücklichen Stunde unterzeichnet hatte,bewies, daß man hier diese verständigen Vorschläge nicht zu wür-digen vermochte.
Da war so ziemlich der ganzen französischen Nation mit Aus-rottung, allen Flecken, Dörfern und Städten, Paris voran,mit Vertilgung vom Erdboden gedroht, wenn der dem Könige undseiner Familie schuldigen Ehrfurcht auch nur das Mindeste vergebenwerde; Drohungen, die sich um so abenteuerlicher ausnahmen, alsdie beste Zeit zu einer Invasion die im Mai nach den schmäh-lichen Vorfällen vom April hätte stattfinden müssen, bereits ver-säumt war und alle dem Kriege Abgeneigten, der Herzog voranjetzt schon übersehen konnten, daß die Streitmittel, auf die man