tz. 18. 19.
Der Nationale onvent. — Die Wahlen. — Die Ab-schaffung des Königthums (21. Sept.). — Die erstenKämpfe zwischen Gironde und Bergpartei. — Der Pro-ceß des Königs. — Die Rechtsfrage. — Die Umkehrder Gironde. — Das Verhör. — Niederlage der Gironde.— Die Hinrichtung.
In der gesetzgebenden Nationalversammlung hatte sich unterdem Eindruck der Septembcrgrcuel ein bcmerkenswerther Umschwungkundgegeben.
Die Gironde fängt an einzulenken; offener und offener sagtsie sich los von den blutbefleckten Demagogen des Stadthauses undzieht die Mehrheit der Versammlung zu Beschlüssen fort, die frei-lich keinen weiteren Erfolg haben, aber für den Zustand der ein-getretenen Stimmung sehr bezeichnend sind. Von den schauerlichenSeptembertagen wird nicht gesprochen, desto mehr von den gehei-ligten Rechten, die dort mit Füßen getreten worden sind und diegegen eine Wiederkehr ähnlicher Frevel geschützt werden sollen.
Der Minister Roland beichtet den fürchterlichen Mißbrauch,den er Danton bei Ernennung der Departements-Commissäre mitseinem Namen treiben ließ; Vergniaud, Kersaint, Meznher erhe-ben sich gegen den Terrorismns des Stadthauses und seiner Ban-diten, die Frankreich mit Raub und Mord erfüllen und die hei-lige Sache der Freiheit vor Europa schänden.
„Es ist Zeit", ruft Vergniaud aus, „diese schmachvollen Fes-