Die Niederlage der Gironde. Die Hinrichtung. 389
ich sterbe unschuldig." Dann wandte er sich zu seinen Henkernund sagte: „Meine Herren, ich bin unschuldig an Allem, was manmir vorwirft; ich wünsche, daß mein Blut das Glück der Fran-zosen befestigen möge." '
Die Vorbereitungen zum Tode, das Binden der Hände, dasAbschneiden der Haare, das Entkleiden des Oberkörpers ertrug er,nach der Betheuerung desselben Zeugen, mit einer Kaltblütigkeitund Festigkeit, die ihn und seine Begleiter in Erstaunen setzten.„Ich bin überzeugt," fügt Samson hinzu, „daß er diese Festigkeitaus den Grundsätzen der Religion geschöpft hat, von denen Nie-mand tiefer durchdrungen war als er. Es.war sein größter, wü-thigster Tag."