Sturz des Terrorismus.
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der Henker wiederholen wolle, waren es doch lauter wohlbekannte„Gestalten", die jetzt der Convent zu seinem Schutze Revue passirenließ. Am 12. Vcndömiaire zog der Convent die Truppen, die aufder plnine ckes Kudlons kampirten, heran, um das Hauptquartierder städtischen Insurrektion, den Sitz der Sektion Lepelletier,im alten Kloster der Gilles 8t. Mwirnm, zu umzingeln. 8 UhrAbends rückte General Menou heran und forderte die in derStraße Vivienim aufgestellten Nationalgarden auf, die Waffenniederzulegen, aber diese weigerten sich und erhielten so bedeuten-den Zuzug (zusammen 20,000 Mann , daß General Menou keineFeindseligkeiten gerathen fand. Dieser Vorgang hatte zur Folge,daß der Convent in höchster Angst den „Verräther" Menou durchBarras ersetzte, die Stadt Paris aber sich in voller, fast ein-müthiger Insurrektion gegen den Convent erhob. Die ganze Nachtdröhnte der Generalmarsch durch die Straßen, die Bürgerschaftvon 44 Sektionen setzte sich in Bewegung, aber das Alles sah vielgefährlicher aus, als es wirklich war. Der Empörung fehlte esnicht an Massen und Umfang, wohl aber an Ordnung, Plan undPeilung und die vielleicht 50,000 Bewaffneten hatten weder Ka-nonen, noch Schießbedarf, noch Lebensmittel.
Der Convent war nicht unthätig geblieben und sein neuerBefehlshaber hatte, ehe es zum Schlagen kam, die Verantwortungeinen! jungen Offizier übertragen, der seit einiger Zeit in denDiensten des Wohlfahrtsausschusses arbeitete, Napoleon Bona-parte. Der sollte den Aufruhr ersticken. Noch in der Frühedes 5. Okt. (13. Deudömiaire) traf dieser seine Maßregeln, umeinerseits die Straßen zwischen der ruo 8t. klouoie und denTuilcrien und andererseits die Flußufer vor diesen mit seinenKanonen zu bestreichen und sah dann mit voller Zuversicht demKampf entgegen, der, von den Sektionen rasch und mit mehrGeschick aufgegriffen, für den Convent hätte tödtlich werden müssen;denn dieser hatte Alles in Allem nur 5—6000 Mann beisammenund bis in die letzten Stunden waren die Zugänge noch unbesetzt.Bonaparte wollte den Aufstand durch ein Kreuzfeuer von Kar-tätschen niederschmettern und traf dazu seine Anstalten mit derKaltblütigkeit eines Mannes, der Nichts von den schweren Be-denken eines Bürgers kennt, dem es wehe thut, daß Bürgerblutvergossen werden soll. Der Mann, der einem Theaterdirektor rieth,