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Ludwig Häusser's Geschichte der französischen Revolution : 1789-1799 / Herausgegeben von Wilhelm Oncken
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544
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tz. 37. 38.

Der italienische Feldzug*) 17961797. VonGenua März 1796) bis Leoben (April 1797). DasDirektorium. Babeuf (10. Mai 1796). DerStaatsstreich vorn 18. Fructidor (4. Sept. 1797).

Die verbündeten Oesterreicher und Piemontesen zählten zu-sammen etwa 60,000 Mann gegen höchstens 30 40,000 Fran-zosen.**) Aber die Ersteren waren eben Verbündete mitdiver-genten Rückzugslinien", wie Clausewitz sagt, die Einen sahen nachWien, die Andern nach Turin und die Stimmung Beider warherzlich schlecht. Ein Heer konnte mit dem andern in Schach ge-halten werden. Der ganze Kriegsplan Bonaparte's war darausgebaut. Die Hauptschläge sollten die Oesterreicher* treffen, sie nachdem Osten drängen und dadurch die Piemontesen zur Defensivenöthigen, bis auch ihre Stunde kam.

Sympathien zwischen den Heeren bestanden nicht. Die Pie-montesen waren mehr der Revolution, als dem Hause Savoyen

*1 UonapLl'te: 0»'rrospc»iäanoo 1859 IIII. Die Memoiren

von Lavaletle, Savary, Bourrienne, Marmont u. s. w. Iwtts.: sturla 4'Italia17891814. Paris 1824. Schlosser: Zur Beurtheilung Napoleons. 1895.Posselt's europäische Annalen, 1796. 4 Bde. Oesterreich, milit. Zeitschrift,1813, 1825, 18271830. Geschichte der Kriege IV. Clausewitz: Der Feld-zug von 1796. Berlin 1833.

**> sMarmont: blsm. i, 145 gibt die Effektivstärke der Infanterie aufbloß 28,820 Mann an.)