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Der italienische Feldzug*) 1796 —1797. — VonGenua März 1796) bis Leoben (April 1797). — DasDirektorium. — Babeuf (10. Mai 1796). — DerStaatsstreich vorn 18. Fructidor (4. Sept. 1797).
Die verbündeten Oesterreicher und Piemontesen zählten zu-sammen etwa 60,000 Mann gegen höchstens 30 — 40,000 Fran-zosen.**) Aber die Ersteren waren eben Verbündete mit „diver-genten Rückzugslinien", wie Clausewitz sagt, die Einen sahen nachWien, die Andern nach Turin und die Stimmung Beider warherzlich schlecht. Ein Heer konnte mit dem andern in Schach ge-halten werden. Der ganze Kriegsplan Bonaparte's war darausgebaut. Die Hauptschläge sollten die Oesterreicher* treffen, sie nachdem Osten drängen und dadurch die Piemontesen zur Defensivenöthigen, bis auch ihre Stunde kam.
Sympathien zwischen den Heeren bestanden nicht. Die Pie-montesen waren mehr der Revolution, als dem Hause Savoyen
*1 UonapLl'te: 0»'rrospc»iäanoo 1859 I—III. Die Memoiren
von Lavaletle, Savary, Bourrienne, Marmont u. s. w. Iwtts.: sturla 4'Italia1789—1814. Paris 1824. Schlosser: Zur Beurtheilung Napoleons. 1895.Posselt's europäische Annalen, 1796. 4 Bde. Oesterreich, milit. Zeitschrift,1813, 1825, 1827—1830. Geschichte der Kriege IV. Clausewitz: Der Feld-zug von 1796. Berlin 1833.
**> sMarmont: blsm. i, 145 gibt die Effektivstärke der Infanterie aufbloß 28,820 Mann an.)