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die Ztalianer, und der Wunsch, durch Abschaffung des italiä-nischen Gottesdienstes dem Herbeiströmen solcher Fremdlingeein Ziel zu setzen '^4).
Vor die obrigkeitlichen Verordneten beschicken, suchte Occhinsich damit zu entschuldigen, daß er die frühere Zurechtweisungder Prediger nicht in dieser Ausdehnung verstanden 'SZ);dann bat er um einen schriftlichen Abschied und um die Er-laubniß , noch bis zum Frühjahr mit seinen vier Kindern inZürich bleiben zu dürfen. Zn jenem entsprach der Rath, indiesem nicht. Nur noch vierzehn Tage, oder drei Wochenauf das längste, ward ihm zugelassen zu bleiben, aus Gnade;dann aber solle er seine Straße fahren 's«).
Zwei Tage vor seiner Abreise schickte Occhin denDoctor Martine Muralto zu Bullingern, ihm zu gnadenund ihn um Empfehlungsschreiben an seine Freunde in Baselzu bitten. „Herr Bernhardin dauert mich^ erwiederte Bul-linger, „von seines Alters und der Kinder wegen, sonderlichmeines Pathen '99), den ich Herrn Bernhardin aus der Taufegehoben. Doch dieweil er, wie zu besorgen, sich von andernunruhigen Leuten hat anstiften lassen, böse Lehren und Aerger-Nisse auszubreiten unter seinem Namen, der bisher etwasAnsehens gehabt, haben unsere Herren nicht anders thun
194) Vgl. oben Anm. 188.
195) «6 soivisse, ip8l nou lieuisss nlibt vulKnra. I?s,cebatur,pustores urlv« -Uik,ui<1 et clixisso ii6 von vulKUncii« Itbris rr eon-soribus »an »pprolntlis. Lcictskst Iii« taiutzn, «6 oiliilominu»ex1stim»886, I1oul886 «idl librns 8UN8 ovulgurs, LpprodLto» »Lssilioosi» ooolesina consoribu«. Die in Anm. 211. erwähnteSchrift. Vgl. oben Anm. 174.
19K) Lurch. RMan. 24. Nov. Den Abschied betreffend, ward er-kannt, er solle dahin lauten: „Diewyl ein Ordnung das dheinerhinder minen Herren etwas truckcn laßen vnd aber er (Occhin) das