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Liederbuch des deutschen Volkes
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Neuen Styles.

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kein falscher Sinn entweihe dieses Herz,das euch gehört!Auf zum Sternen-himmel töne feierlich mein Lied empor!Hört es, Deutschlands brave Söhne,was ich eurem Bunde schwor!

Strakcrian. 1801.

Jünglings Gefühl.

l. Fröhlich und frei bin ich, juchhei!steh' unter Gottes Zelt, hab' mich ihmheimgestellt, schalte sonst keck und kühn,noch ist das Herz ja grün! Hurrah,juchhei!

3. Wächst doch dem Muth, immerdie Glut! denk' ich an's Vaterland,fährt mir an's Schwert die Hand. ZweiDinge halt' ich werth: blank an derSeit' ein Schwert, Trotz unter'm Hut.

3. Bergab gewandt! aufwärts ge-rannt ! rasch, wie der Wetterschein, fest,wie der Fels am Rhein: so tret' ichkeck hinaus, biete die Brust dem Straußfür's Vaterland.

4. Herrgott, dein Schild decke michmild! sink' ich im wilden Strom, geh'ich zum Vaterdom; dann, Bruder, fol-get mir, schwinget das Kreuzpanierfür's Vaterland.

5. Aus denn, es sei! Vaterland, treuleb' ich dir immerdar, steh' ich zurfrommen Schaar, die so in Noth wieTod höret dein laut Gebot! Hurrah,juchhei!

Christian v. Buri. 1817.

L»«. Neue Eidgenossen.

1. Augen glänzen, Herzen glühn hochzurVundesseier; wie die geist'gen Fun-ken sprühn! Auf, Gesang! entfalte kühnalle Herzensschleier!

3. Wer sein selber ist bewußt, siehtdie Welt entsiegelt; drum in uns strahltHimmelslust, wie des Meers tief reineBrust Stern und Himmel spiegelt.

3. Brich, o Welt, in Trümmern

gleich über uns zusammen: wir stehnmuthig, nimmer bleich, fester als Stahl,Fels und Eich' mitten in den Flammen.

4. Wie die Becher dieser Nacht, Brü-der! so soll glühen unser Bundesschwcrtmit Macht, wann in blut'ger Locken-pracht Berge Flammen sprühen!

ö. Teils und Hermanns Heldenspurwandeln wir aus's Neue; was aufRütli's Felsenflur, was auf Teutoburgman schwur, schwören wir in Treue!

6. Eidgenossen! Hand in Hand schla-get ein zum Bunde! So schling' umdas Vaterland, Gott, ein heilig Lie-besband, segn' auch diese Stunde!

August Ludwig Tollen»

1»V. Vaterlandssöhne.

1. Vaterlandssöhne, traute Genos-sen! o wie mein sehnendes Herz sicherschlossen, seit wir geflochten den treuenVerein! O sei gegrüßet mein Eichen-hain! Liebst du den Hermann, liebstdu den Retter? Hofer und Lell, unddas feurige Wetter, liebst du die Schü-tzen von Schweiz und Lyrol, Luthern,den Pfaffenelias, du wohl? Und ihn,der noch im Kranze der Dörner schei-dend hold in die Harfe sang? Aus dannstieg er im Jubel der Hörner; aber denEichen erzählte von Körner Nordlandsbrausender Orgelklang, Sturmgesang,stolz lockender Klang.

3. Kennst du die einsam glühendeRose? ach, vor der Freiheit Frühlings-gekose brach dich der Volksschmach herbst-licher Wind, treue Luise, LhusneldasKind! doch, eh'des Grabgesangs Töneverhallen, sprengen die Geister der Ah-nen das Grab. Ha, wie die Hermanns-trommeten erschallen, schwinget das Volkden gebietenden Stab!O holde, gol-dene Wonnetage funkcnsprühnder Be-geisterung ! wild in dem Pulverdamps'schwankte die Wage: Jubel erscholl, da3 *