44
III. Studentenlieder.
so verweile dich allda, schreib' an mei-nes Grabes Rand: diesen hab' ichFreund genannt.
158 . Saufmette.
1. Ei guten Abend, guten Abend,meine Herr'n Confratres. (Chor:) Eiguten Abend, mein Herr Confrater.
2. Ist den Herr'n Confratribus nichtgefällig, eine kleine Saufmette mit miranzustellen? (Chor:) Ei warum dasnicht?
3. So belieben die Herr'n Confratresnur zu bestimmen, in wie viel Zügenes geschehen soll. (Chor:) In den be-kannten sieben Zügen.
4 . So belieben die Herr'n Confratresnur fein richtig nachzuzählen. (Chor:)Eins, Zwei, Drei, Bier.
5. Ei der Lausend, der Wein mun-det mir! (Chor:) Fünf, Sechs, Sieben.
6. Ist auch nicht die Nagelprobeübrig geblieben. (Chor:) Solche Brü-der müssen wir haben, die versaufen,was sie haben, Strümpf' und Schuh',Strümpf' und Schuh', laufen dem Teu-fel barfuß zu.
15 ». Trinkcomment.
1. Sa donk, sa donk! sa donk, sadonk! so leb'n wir alle Lage in der al-lerflottstcn Saufcompagnie. (Chor:)Sa donk! rc.
2. Wir sitzen flott zu Pferde und rei-ten durch das Feld, wie der allersidelsteKriegesheld. (Chor:) Wir sitzen rc.
3. Was sagen denn die Leute, wokommt das alles her? wir essen destoweniger und trinken desto mehr. (Chor:)Was sagen denn rc.
4. Wer den ächten —er Saufcom-ment los hat, der stehe auf, nehm' seineSchnurrwichs' zur Hand, und wichsesich dreimal rechts, dreimal links unddreimal den Knebelbart, und dann nehm'
er sein Glas in die Hand und trink' esaus bis aus den Grund.
5. (Chor:) Solche Brüder müssenwir haben, die versaufen, was sie haben,Strümpf' und Schuh', Strümpf' undSchuh', laufen dem Teufel barfuß zu.
1««. Trink-Cärimonie.
1. Ich nehm' mein Gläschen in dieHand, vive la (lompagneia! und fahr'damit in's Unterland, vive 1a Oom-paxaeia! Vive 1a, vive la, vive la,va! — vive la, vive la, tiop8»8a, —vive la dvmpaxneia!
2. Ich hole das Gläschen wieder her-vor, vive la twinpagneia! und halt'san's recht' und linke Ohr, vive laLompaAnvia! Vive Ir ete.
3. Ich setz' mein Gläschen an denMund, vive la (lompa^neia! und leer'es aus bis auf den Grund, vive laOompaxneia! Vive la ete.
4. Dem Gläschen ist sein Recht ge-schehn, vive la (lompgAneia! was obenist, muß unten stehn, vive la llompass-neia! Vive la ete.
5. Das Gläschen, das muß wan-dern, vive la Loinpaxneia! von einerHand zur andern, vive la tlompsssaeia!Vive la etc.
161. Der Fürst von Thoren.
1. „Ich bin der Fürst von Thoren,zum Saufen auserkoren, ihr andern seiderschienen, mich fürstlich zu bedienen."
2. Eu'r Gnaden aufzuwarten mitWein von allen Arten, euch fürstlichzu bedienen, sind wir allhier erschienen.
3. „Ihr Jäger, spannt's Gefieder,schießt mir die Füchslein nieder, ihrandern aber alle, stoßt in das Horn,daß 's schalle."
4. In's Horn, in's Horn, in's Iä-gerhorn, in's Horn, in's Horn, in'sIägerhorn! Sauf'zu, sauf'zu, duFürst