Gneisenau.
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Ddrnberg.
Sporn, die Ohren abgefrorn. MitMann rc.
3. Der Trommler ohne Stock, Kü-rassier im Weiberrock, der Ritter ohneSchwert, der Reiter ohne Pferd! rc.
4. Der Fähnrich ohne Fahn', dieFlinten ohne Hahn, die Büchsen ohneSchuß, das Fußvolk ohne Fuß! rc.
5. Die Feldherrn ohne Witz, Stück-leute ohne Geschütz, die Flüchter ohneSchuh, an keinem Orte Ruh! rc.
6. Mit Hunger ohne Brot, an allenOrten Noth, mit Wagen ohne Rad,das Herz im Leibe matt, mit Krankenohne Wagen, so hat sie Gott ge-schlagen !
Fliegendes Blatt. 1813.
»S«. Dörnberg.
(Weise: Von allen Ländern in der Welt.)
1. Es war ein Freiherr, frommund gut, vom Kattenland und Kat-tenblut, o tapfres Land der Hessen!der haßte tief den welschen Tand, derkonnte Ehr' und Vaterland und Frei-heit nicht vergessen.
2. Es hatt' auf den Landgrafen-Thron den Bruder sein Napoleon imKaiserstolz gesetzet; der Bruder hießHieronymus, ein Weichling, der imDiebsgenuß der Wollust sich ergötzet.
3. Das däucht dem edeln Dörnbergschlimm, er rüstet sich im Helden-grimm, den Buben will er schlagen,die Welschen will der Ritter werth mitSpieß und Stange, Kolb'und Schwertweit über'n Rhein verjagen.
4. Schon hat er klug sein Netz ge-spannt, schon hält er's Schwert mittapfrer Hand, schon warten seineTreuen, sie brennen all' von deut-schem Muth, sie dürsten all' Franzo-senblut, sie woll'n das Land befreien.
5. Das däuchte einem Schelm nichtrecht: ein Deutscher, doch von Sinn
ein Knecht, Herr Malsburg, schlechtgeboren, der sagt's dem König allesaus: er rüstet sich und schirmt seinHaus mit Wehr an Thürm'n undThoren.
6. Da mußt' der edle Dörnbergfliehn, Verräther spähen hinter ihm,sie wollen ihn erlauschen; er auf derFlucht muß ab und an mit manchemfremden Wandersmann wohl Kleidund Kappe tauschen.
7. Bis er den wackern Braunschweigsind't, der Welsen ächtgebornes Kind,den treuen deutschen Degen; da mußnoch mancher welsche Hund sich blutigauf den grünen Grund durch seinenSäbel legen.
8. Sie hauen sich wie Männer durch,dann segeln sie zur Freiheitsburg, Alt-Engeland mit Namen; da ruhen sievom harten Strauß die müden, wun-den Glieder aus, und sprechen fröh-lich Amen.
9. Nun, Deutsche, hört die neueMähr: der Dörnberg ziehet wiederher, er führet tapfre Reiter, er reitetein geschwindes Pferd, er schwingetein geschliffnes Schwert, und Gott istsein Geleiter.
10. Gott segne unsern Rittersmann,der solch' ein frommes Herz gewann!Gott segne seine Treue! Gott segneseinen freien Muth, daß bald sich anFranzosenblut sein tapfre» Herz erfreue!
Arndt. 1813.
»r- Das Lied vom Gneisenau.
1. Bei Colberg auf der grünen Au,Juchheididei! Juchheididei! geht's mitdem Leben nicht zu genau, Juchhei!Juchhei! Juchhei! Da donnert's vonKanonen, da sät man blaue Boh-nen , die nimmer Stengel treiben, beiColberg auf der Au.
2. Bei Colberg hat es flinken Tanz,