Katzbach.
Blücher.
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cher mitKanonenblitz geleuchtet, spanntauch lustig grüne Tücher, die bei'mTanz er wohl befeuchtet.
5. Und er wichst den Fidelbogenerst mit Goldberg sich und Jauer.Hui! nun hat er ausgezogen, und seinSpiel ist Nordsturmschauer.
6. Hui! der Tanz ging nicht be-dächtig, alle faßt ein kitzlich Rasen,wie wenn heulend, übernächtig Stürm'in Windmühlräder blasen.
7. Doch der Alte will's bequemlich,daß man tanze mit Behagen, läßt erdeutlich, wohl vernehmlich deutschenTakt mit Kolben schlagen.
8. Sagt, wer ist's, der hart bei'mAlten schwer die große Pauke rühret,der mit grimmigen Gewalten plumpden Donnerhammer führet?
9. Gneisenau der freie Ritter!Deutschlands Neider, DeutschlandsTadler schlägt des Paares Kraft inSplitter, ein lebend'ger Doppeladler.
10. Und den Kehraus kratzt der Alte,armeFranzen, arme Mädel! was fürTänzer schickt der Alte? Huffassa! dieTodtenschädel.
11. Doch als ihr zu sehr erhitztetin den höllenmäß'gen Spielen, so daßBlut und Hirn ihr schwitztet, ließ ereuch die Katzbach kühlen.
12. Aus der Katzbach bei'm Erstar-ren hört den alten Spruch ihr sausen :feile Buben, geile Narren muß manmit der Kolbe lausen.
13. So hat deutsches Volk gefoch-ten, keine Sklaven, keine Fürsten;und was Zwingherrnwitz geflochten,brach der Freiheit Rachedürsten.
14. Blücher ! Katzbach ! schreist Ger-manen, in der Becher Jubeltöne ju-belt , jubelt, daß der Ahnen Sternen-zelt Walhalla dröhne!
August Ludwig Sollen.
»84. Die Schlacht an derKatzbach.
1. Nehmt euch in Acht vor den Bä-chen, die da von Thieren sprechen,jetzt und hexnach! Dort bei Roßbach!dort bei Roßbach! dort von eurenRossen hat man euch einst geschossen,ist das Blut geflossen in rechten Bach.
2. Nehmt euch in Acht vor den Bä-chen, die da von Thieren sprechen,jetzt und hernach! An der Katzbach!an der Katzbach! da haben wir denKatzen abgehaun die Tatzen, daß sienicht mehr kratzen; kein Hieb ging flach!
Friedrich Rückert.
»85. Blücher.
1. Was blasen die Trompeten? Hu-saren heraus! Es reitet der Feldmar-schall im fliegenden Saus. Er reitetso freudig sein muthiges Pferd, erschwinget so schneidig sein blitzendesSchwert! Juchheiraffasah! und dieDeutschen sind da, die Deutschen sindlustig, sie rufen Hurah!
2. O schauet, wie ihm leuchten dieAugen so klar! O schauet, wie ihmwallet sein schneeweißes Haar! Sofrisch blüht sein Alter wie greifenderWein, drum kann er auch Verwalterdes Schlachtfeldes sein. Juchheiraffa-sah rc.
3. Er ist der Mann gewesen, alsalles versank, der muthig auf gen Him-mel den Degen noch schwang, daschwur er bei'm Eisen gar zornig undhart, den Welschen zu weisen die deut-sche Art.
4. Er hat den Schwur gehalten!als Krkegsruf erklang, hei! wie derweiße Jüngling in'n Sattel sich schwang!da ist er's gewesen, der Kehraus ge-macht, mit eisernem Besen das Land,rein gemacht.
5. Bei Lützen auf der Aue da hielt
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