I. ?ei-lv6. I. <Hap. Von den Lehrern.
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haben keinen andern Vater als GOtt, dieser/ nemlich das ist / ein solcher / der sich durch seine liesssie Ernie
Christus / durch die ewige Geburt / jener durch dieGchöpffung- Beyde sind GOttcö Ebenbild / Adamgeschaffen, l) Christus wesentlich, m) Adam warein HErr und König, wie auch Priester und Prophetder gantzcn Welt, vielmehr Christus, n- Aus AdamsSelten ward seine Braut Eva genommen, welche ei-ne Mutter ist aller Lebendigen: o) Christus erwarbseine Braut , die Rieche, durch die Eröffnung seinerSeite, p) und diese Kirche ist eine Mutter aller Gläu-bigen. q) Adam war das Haupt seines Weibesr)Christus ist das Haupt der Gemeine.
In diesen und noch andern Stücken t^) sind sie ein-ander äh^ich, in folgenden über stehen sie gegen ein-ander. Adam hat die Sünde und den Tod auf seineNachkommen gebracht, Christus aber die Gerechtig-keit und das Leben- u) Adams Verbrechen ist denNachkommen zugerechnet, und auf sie fortgepflantzetworden ; den Gläubigen und durch Christinn Wie-dcrgcbohrnen wird seine Gerechtigkeit zugerechnet- x)Adam verdiente, daß er mit seinen Nachkommen ausdem Paradiese verstoßen wurde; Christus hat seinemVolcke das himmlische.Paradies wieder eröffnet.
XIV.
Wie ist Abel als ein Vorbild Christianzusehen?
Adel war der erste Hirte; Christus ist der guteHirte y) der Heerdc, welche er durch sein Vlur er-worben Hat. Aböl hat den Nahmen eines Gercch-len; r) vielmehr ist Christus der Gerechte, ja die Ge-rechtigkeit selbsten. 2) Adel brachte GOtt ein ange-nehmes Opffer; b) vielmehr hat sich Christus zumWohlgefallen seines himmlischen Vaters selbst geopf-fcrt. c) Abel ward von seinem Bruder Cain schaf-fet und geködtet; ü) ein gleiches muste Christus vonseinen Brüdern nach dem Fleische, nemlich den Iüden,erfahren. c^> Aböls Blut schrie zu GOTT von derErden, k) Christi Blut redet bester den Abels, undzwar vornehmlich nicht zur Rache, welche doch auchüber die Iüden kommen ist, sondern zur Versöhnung- g)Abels mörderischer Brudermuste ansdemLandewan-dern, und unstät und flüchtig seyn ; K) eben derglei-chen Straffe ist über die Iüden ergangen, als welchenirgends in der Welt einen festen Fuß Haben, i) U-brigens heißet Abel oder Habe! so viel als Eitelkeitund Elend : Christus ist ein rechter Habe! worden,
drigung in unser Elend herabgelassen, damit er unsdavon erlösete, und in seine Herrlichkeit und Selig-keit einführete. K) »
XV.
Wie ist Henoch als ein Vorbild Christianzusehen?
Henoch führete ein göttliches, das ist, heiliges Le-ben; I) CHristus ist die Heiligkeit selbsten, wie erdenn auch uus von GOTT zur Heiligung gemachtist. m) Henoch erlangte das Zeugnis, daß er GOttgefallen Habe; n) von Christo zeugete GOtt selbst vomHimmel: DH ist mein lieber Sohn, «n dem ichWohlgefallen habe. o) Henoch fuhr gen Him-mel ; ?) also auch Christus, g)
XVI.
Wie ist Noch als ein Vorbild Christi an-zusehen?
LTloah heißet st, viel als einen, der Ruhe undTrost bringet ; CHristus ist derjenige, dem dieserNahme eigentlich zukommt, r) und auf welchen La-ntech, der Vater rZoab ohne Zweifel im Glaubengesehen. fZoah fand Gnade bey GOtt, s) nichtso wohl um feinet willen, als um des willen, an wel-chem GOtt alles Wohlgefallen Hat, r- und in wel-chem , als dem Geliebten wir durch die Gnade ange-nehm geworden, u) rZoab war ein Prediger derGerechtigkeit; x) vielmehr predigte Christus von derGerechtigkeit; y) die vor GOtt gilt. r) fZoah ver-kündigte den ersten Untergang der Welk durch dasWasser; Christus verkündigte den Untergang der an-dern Welt durch das Feuer. ») ^Zoab, nachdem ervom Weine truncken worden, und entblößet gelegen,ward von Cbam verspottet; b) Christus, da er denKelch der göttlichen Gerechtigkeit gekrUncken, musteam Creutze entblößet von den gottlosen Juden Ver-spottung leiden, c) Von diesem letzten sind die Verse r
LÜ2MUS membra tui riclet nuclaea psrenkis:
In Ouce nuclsrurn ricier Oeum. cl)
Cham stehet in der Hurten ZimmerDenVarer nackt, und treibet Sport.
Der Jude, welcher noch viel schlimmer,Verlacht an: Crcurz den nackten GDtt.
XV!I.
Wie ist MelchLsedech als ein Vorbild Chri-sti anzusehen ?
Sein Nahme heißet ein Rönig der Gerechrig-
kcic
Ir) Lonf. D. I-^kI6lV8 I. c« paß. zo. I) 6en-
>) 6rnes. I, 27. 2. Lorintk. IV, 4. LoIoL'. I, i;.
Hebr.I^ Lonf. I«. XIV. 9. n) kt.II, 6- 8- VIII, Lorik.
^atkK.VIII, 27. Xpoc.I, 5. ttedr. V. I.uc.XXIV, 19. 0)
6-n.HI, so. p) lo.XlX, 94. «,) 6aI.IV, 26. r) 6en.v!, ,6. 5) Lpk.v, 2z. r) cov5 O. O. io^cu.
6IV8 kik. .eccl« 5 . V. 1 °. p. 28 - n) Xom.V. x) Ibiö. I. V, 22.24. ") I .6or. I. zv n) »edr. XI, 5. t>) lUattn6vr.XV. 49. 7) lo. X, 12. ktai. XXIII, i.k.sa. XI. III, 17. p) 6cn.V, 24. corif. ttebr XI, 5. rj) I, 9ri. Lreck. XXXIV, H.IZ. I. k-ekr.v, 4.11, 2). U-dr.XIII, IS. r) ülaktl,. XI, 29 conf Xom.v, I. «) 6kN. VI, 8-So. r) N-nk.XXIII, Z5- ttrbr.XI, 4. a) lesa. I.III, H.h) ie!,kkd. III, 17. XVII, 5. cnnf. I.uc. II, 52. u) Lpket. I,S.Lor.V, 21. I.ketr I, ly. I', 22. III. I.?. «kkr.VII, 26 -ff». ») 2.1>etr.n, 5. y) leisklk IV, 17. c.I, rz. ^alkk.«) Sen.IV, 4. c)«el».IX, ,4. Lpd-s. V, 2. 6) ttcn.IV,IV, 20 . t-cz«,. r) kom. III, 25. -) l-uc. XVII, 26. tcqkj.5 -s--,q. e) Vi«I. Lnanxeliüse. k) Oen. V, 10. x) «ebr. XXI, 2;.tcq^. t>)6en.lX, 21.22 c ktarrli. XXVII, 29. iE--^u, 24. b) 6rnes.IV, rr. i) 6»nf. d 4 j,ttt».XXVU, 25. >ö - Lonf. V. 0 . 1 >^UOIVS lor. eir. xsx. ny. *