!ll. keriocl. VIl. L,p. Von den Neben- Sachen.
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GOtt in dem Feuer anbeten und verehren. ->) Siewaren sonderlich in den Morgenländern anzutreffen/und es sollen sich noch Heut zu Tage viele von dieserSecte daselbst finden. Sie glaubten zwey ursprüng-liche Wesen, eins von dem alles gute/ das andere vondem alles Böse herkäme/ welches Hernach Manes derKetzer von ihnen angenommen hat. K) Das erste stel-len sie durch das Licht/das andere durch die Finsternißvor/ aus beyden bestünde die gantze Wclt und alle Din-ge in dcrselbigen. Der gute Gott Hiesse Zazdgn, wieauch Grmuzd, bey den Griechen Gramasdes / derböse Ahraman, griechisch Arimamus, beyde wareneinander ihrer Meinung nach zuwider/ bis an das En-de der Welt/ denn würde der gute den bösen überwin-den/und von dar an / ein jeglicher seine Welt vor sich
cula und Sibyllüuscheu Bücher, oderWahrsagnn-gen/ von jenem ist bereits anderwärts Meldung gesche-hen/ i) von diesen kau man eine ausführliche Nachrichtbey dem prideaux antreffe«/ K) welche hieher zu setzennicht nöthig ist.
Vll.
Wie ist das Heidenthum durch die Vergöt-terungen der Menschen fortgegangen?
Solches beschreibet zum Theil das^Älch der Weis-heit/1) zum Theil karr man es an dem Exempel vielerthörichten Menschen sehen in dieser Zeit / welche sichselbst zu Göttern machen wollen / ober bey nahe göttli-che Ehre von andern verlanget haben. Nur eines sol-chen Exempels zu gedencken/ so giebt solches der narrt-
haben. Dieses war die Meinung der Magier als Alerander der Grosse an die Hand, welcher mit
Smerdis Magus die Persische Krone behauptete/ c)allein weil er sie nicht lange behielte, so kostete es ihm«nd viel tausend Magiern den Halst, ll) und da fiel die-se Secte gewaltig, bis sie Zoroaster wieder anrichtete,von welchen eine ausführliche Nachricht bey dem prtcdeaux anzutreffen ist. e)
Als Pompejuo in Asien die Oberhand hatte, mach
Gewalt vor eiucn Sohn Jupiter Hgmiiions wölkegehalten seyn, und doch so dumm war, daß als ihn diePfaffen, in dem Tempel des Jupiter Hammsns,!vor einen Sohn ihres Götzen erkläret hatten,crflenochfrug^Ob er alle Mörder seines Vaters zur gebühren-den Strafe gezogen hatte? die ihm aber bald ganlz ernst-haftist antworteten : Sein Vater (nervlich der Ittpi,
te er Archelaum einen Sohn des Archelai, welcher ter Hammou) könte nicht sterben. Welche Begeben,von dem LNichridare zu den Römern geflohen war, hclt und wie wunderlich er sich dabey bezeuget,bey demzum Hohenpriester deö Monde», als der grossen Göt-IJustino -») und Cmno H nachzulesen ist. Ansehen
tin der Comanicr in Pontuö, und machte ihn zugleichzum Fürsten zu Comana. Der hatte allein sechs tau-send Personen unter sich , die sich zmn Dienst dieserGöttin gewiedmet hatten. 5) So war überall bey denHeiden, der Götzendienst der Creaturen eingeführet,und gieng zu dieser Zeit gar sehr im Schwange, dochweil viel Heiden endlich die Thorheit der Abgöktereyeinsahen , dazu insonderheit die unter die Heiden zer-sirenetcn Jüben ein grosses beytrugen, so verfielen siegar in die entgegen gesetzte Ausschweiffung der Akhci-stercy , daher ihre meisten Weltweisen Atheisten wa-ren. Z)
VI.
Wie ist das Heidenthum durch die Vereh-rung der Geister fortgegangen ?
Die Heiden fuhren fort, allerhand Geister als Göt-ter zu verehren, auf eine solche Art, wie bereits in vor-hergehenden angezeiget worden , b) daß sie solche als'Mittler zwischen den Göttern und den Menschen ansa-hen. Und ob sie zwar wohl den Namen dcrgutcn Gei-ster dabey vorwandtcn, so war es doch nichts anders,«ls der würckliche Dienst des Teufels , den sie dabey»errichteten , wie davon bey andern mit mehrern nach.juleftn ist, die am angezogenen Orte bereits angeführetvordc». .
Zu dieser Art der Abgökterey gehören auch die Ora-
,) 1 -tt. MOL krl. kers. k>OcOl(IV 8 Decimen IM.
IKID^VX l'E. II.r. c. p. 224 . fqq. i,- Siehe die Kirrchenchlstorie N-T. 8 ec. III. »p.IV.gu. VI. c)I-KIVK^VX^ c. p 127. 6) lärm p. 22z. e) loc. c»t. p. 267-klE! in silbrig. 81-^60 I. XII. XVII.
dieser Begebenheit erhallet der Lügeil- Geist des Oraen-li/denn der Pfaffe antwortete dem Alerandro: daßer alle Mörder Philipp! bereits bestrafet Habe, undgleichwol ließ Alexander lange nachher noch erstlich denLpnccjtem dieserwegen hinrichten, o)
Daß ausserdem Aleeandro noch viel andere derglei-chen Thoren gewesen, die göttliche Ehre verlanget, unddaß man auch würcklich vielen andern dergleichen ange-than, erhellet aus der bürgerlichen Historie dieser Zeit,dabey wir uns nicht aufhalten wollen.
VIII.
Was ist von dem Zustande des Heidenthum-tnfonderheit zu mcrcken?
Drcyerley:
1. Das Heidenthum der Griechen.
2 . Das Heidenthum der Bömcr.
z. Das Heidenthum der »dritten Völcker.
IX.
Was ist von dem Heidenthum der Griechenanzumercken?
Der oberste Gott bey den Griechen war, wie gemei-niglich bey den Heiden der Jupiter, welcher bey ihnen
UNd st) sült NN,
hieß. p) Sein Vater war der Saturnus ,oder ic?-««') seine Bruder LIeprunus und plmo, sei-ne Tochter,die er aus seinem Gehirne geboren habensolle, welche die Athem'enser sonderlich anbeteten , die
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.! Eiche in vorhergehenden p->x. und in der Kirchen-5 ) äk> Historie N-T. an verschiedenen Orten» K) lom. n.p. 751.r) cicL^OiU 8-p.xiv, 14. m) iät,.xi.c.n. n)l.ch.rv.c. 7. cvK.«le tlium». Sc n-rur. vror. SVVPKVLUiü.LccI. V.'I. I'.II. 1IVS I. VII. czss. r. ü» !«Ni. ak-
k- §§Z. h) x. Z47» lib> H.