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Kirchen. Historie Altes Testamentes
Pallas/Minerva, g) fti»e Frau hie Juno. ward. Bey ihrem Götzendienst hatten sie allerhandAuster diese
Auster diesem verehrten sie die Sonne, phodnin oderApollinem, und den Mond oder dieDiemam,^-,,^.,welche einen vortreflichen Tempel zu Epheso hatte, diePestain, welche mit einem immerwährenden Feuerverehret wurde,die Cererem,^-«--.x genannt,den Vul-canum, die Venerem, ^^^.^».ivelche bey den Corin-khicru sonderlich verehret wurde, den GottdeS Krieges,Mars, genannt, welche die Thracier und Scythensonderlich verehret«,, ,) unter der Vorstellung einesScbeks, und endlich den Mercurimn, So
dann folgten ihre Oenii und lierocs, zu jenen gehörteder pan niit den SatyriS , zu diesen der Bacchus,Hercules oder Älcides, Casior und poilux, Acjcu-lapius, den man zu Pergamus sonderlich ehrte, über-all Hatten sie prächtige Tempel, Bilder-Säulen , vielPriester, Opfern, Spiele, Feste und dergleichen, davondi- jenigen, welche die Griechischen Alterthümer bcschrie-ben haben, nachzulesen sind.;)
Zcerxes verwüstete auf seinem Heerzuge alle Griechi-sche Tempel Asiens, r) weil er der Secte der Magierzugethan war, unter andern den Tempel des ApollmiöDidumäi zu Mileto, ausser den Tempel der Dranäzu Epheso nicht, aber Herostrarus zündete ihn an,eben an dem Tage, da Alexander der Grosse geborenward. e>) Dieser Alexander breitete Hernach die Grie-chische Religion in gantz Asien aus, wie er selber voreinen Sohn des Jupiter wollen gehalten seyn,ist schonangezeiget worden, und wie er nachher göttliche Ehreverlanaek habe, meldet Currius und andere, x) darü.der Callisthenes der Philosophus unwillig wurde, undbillig spott- re. Was sonst andere Philvsophi,alsSd-crarcs, Srilps und noch viel mehrere von dergleichenAbgötterey gcurthcilet, erzchlet die gelehrte Historie.
X.
Was ist von dem Heidenthum der Römerzu mcrcken?
Die Römer Hatten gar viel Götter, entweder derglek-chen, deren Begebenheiten unbekannt oder bekannt wa-ren, entweder himmlische und mainrum genrium oderirdische und minorum rrenrium , 8emic!eoz, Innigeres,entweder niännliches ober weibliches Geschlechts, ent-weder solche, die sie von den Griechen angenommenhatten, deren eine greuliche Menge war, oder Einher
Priester und geistliche Personen, als den pomMcemtVlsximum, welche Stelle von Augusts, bis aufGra-tianum, alle Römische Kayser bekleidet haben, darausendlich der Römische Pabst geworden ist, die gemeinenl^inriücer, den kegem lUtstuluiri, die Augurc,, die^rutpicer, die klsmjnes, die Virgines Vellales, die Nu-pcrcos, die dalios, die keuale;, deren Vorsteher der ?a-er ?ar,3ku; war, die L^linz oder verschm'tteneil Priester,die kpulonc, und unzehliche andere Arten. Von wel-chen allen mau eine ausführlichere Nachricht, bey denVerfassern der Römischen Alterthümer zu suchen hat. x)Was ihre Meinungen von den Göttern nud Gottes-dienst gewesen siy,kan man am besten aus dem Cicero-ne r) lernen, hier solches auszuführen, würde zu weit-läuftig falle»/und eben nicht nöthig seyn.
Xl.
Was ist von dem Heidenthum der übrigenVölcker zu mcrcken ?
Bey den Badylonicrn wurde der Bel angebetet/dessen Tempel ein tresiichcs Merck war, -)Terxes zer-störete denstbigen , und raubte Hundert und etlichezwanzig Millionen daraus, nachdem er zwey Jahr ge-standen hatte, b) Alexander der Grosse wölke ihn wie-der bauen lasse», starb aber drüber, die Historie vomBel zu Babel wird von den meisten vor eine Fabel ge-halten. c) Als Alexander der Grosse diesen Tempelwieder bauen wolle, sollen auch dieIüden daran helfenarbeiten, aber sie wollen durchaus nicht, und Alexanderkonte sie nicht dazu bringen , sondern muste sie diesesDienstes erlassen, cl)
Die Egyptier verehrten noch immer ihren Apis,undalr Cambysts König in Perstcn in Egyptenkam,undman ihm den Büffel, welchen sie als einen GOtt ver-ehrten, vorführen muste, stach er ihn mit einem Dolchin den Schenckcl, verspottete sie mit ihrem Götzen,undließ die Priester peitschen, daß sie so dumm wären, undeinen solchen Gott anbeteten. Die Kennzeichen desApis waren, daß er überall schwartz wäre, ausgenom-men einen viercckichten weissen Fleck an der Stirn, undeinen halben Mond oder Figur eines Adlers aufden»Rücken hatte, eine doppelte reihe Haare am Schwantzund einen Knorren unter der Zunge, e) Ein andrerKönig in Persien, (Hchus, ließ ihren Apis schlachten,
mische , als kaunus, l-inu;, (Juirmur und dergleichen, und gab ihn seinen Verehrern zu fressen, doch blieben«der S -biuische, als 8ewo 8sncur ober Dir» kräius, sie immer bey ihrer Abgötterey. k) Unterdem prolo-oder EgYPtische, als Isis, Osiris, Serapie und der.jmäo Sorer ward das Bild des Gerapis aus Pont»gleichen, und legten ihren Göttern allerhand Berrich- gen Alexandrien gebracht, und zuerst als ein Gott vcr«tungen bey. Diesen hatten sie allerhand Spiele, Op- " '' ....
fcr, Feste und Tempel geweihet, unter den letzten warder Tempel des I^ni berühmt, welchen,weildas gantzeRömische Reich Friede hatte, Augustus schließen ließ,da denn der ewige Friedens - Fürst Christus geboren
ehret, ß) daher kan es nicht den Patriarchen Josephvorgestellet haben. Als der Kayser Augustus in Egy-
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Iac.cir.x.6o§. Eitlem p. 14. rz.ttom.H.