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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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XIV. §ec»!sni. V. Oip. Von dem äusser!. Zustand der Kirchen IN Spanien.

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auch sich gegen die aufgebürdeten Beschuldigungen/wieer wohl Hütte thun können, weder sebst noch durch an-here verantwortete, und also durch sein Stillschwei-gen seine Absetzung gleichsam lLgiürrürcke. Er ließ esalso geschehen, daß KV?LKIV8 und IOO0LV8 undendlich sein Bruder 8lLI8X1VdMV8 gegen Ihn erwäh-let wurde, verglich sich auch mit dem letztem, daß ihmnur der Titul eines Römischen Königes bleiben solle,und brachte seine übrige Lebens-Zeit gantz in der Stil-le zum Ende. x)

Gegen «Aussen und seine Lehre führete er sich als ei-neu guten Patron auf. Denn als man diesen Mannzu Rom verklaget Hatte, schickte er Anno 1411. eineansehnliche Gesandschafft nach Rom, welche ihn entschuldiget,, und seine Gottesfurcht und Onkoäoxiebehaupten musie. 5) Er Hinderte auch weder die Wi-cklcffiteu noch Hußiten, ohngeachkct ihm der Padst mitvielen Bedrohungen schrieb dieselben anszurotten; r)und ob er gleich zu furchtsam war, sich dem Lonciliozu Cosinr'tz zu wicdcrseken, so erlaubte er doch seinenStänden/daß sie sich Hustens so viel als möglich an-,nehmen tonten. ->)

VI.

War sind vor andere christliche Regentenzu mercken?

In Spanienk L ? L V 8cxvvLi/i;

König in Castilien und Leon Anno 1350. bis 1369.alt 33. Jahr.

Vor ihm regierere I>LKVldI^dMV8 IV. 8Lu-e-ru Sohn von Anno 1295« bis tzi2. welcher 1111x25.Jahr alt ward, b) und denn noch äl.?HO!ss8V8 Xt.von 1312. bis 1350. welcher beym Angange seiner Re-gierung noch in der Wiegen lag, nachmahls aber An-no 1340. das Glück hatte bey HriK> 200000. Mohrenzu erlegen , und unterschiedene Oerter von ihnen zuerobern, c)

?LHlV8 nun folgere seinem Vater im

16. Jahre seines Alters, und machte den Anfang sei-«er blutdürstigen Regierung damit, daß er verschiede-ne ansehnliche Herren zum Tode verdämmere

teil zu Leibe gienge, und fast gantz Castilien eroberte,war er aus äcchcmcion willens den Muhammedani«scheu Aberglauben anzunehmen, und sich dadurch Hüls«fe zu verschaffen. Doch iuecurrirekeii ihm noch endlichdie Engellander Auno 1367. wiewohl es kurtze Zeitwährete, da sich durch Hülffe der Frantzosen

wieder erholece, in zivey Schlachten crlege-

te, und in der letztem rödtete. 6)

Der Überwindet nun folgere ihm r'm Königreicheunter dem Nahmen HLd>'k.!Ll II. ohngeachtet er auskeiner rechtmäßigen Ehe erzeuget war, und andere alsdie Könige von PorkugaS, Aragonien und Navarranähere prscicntionei zur Crone hatten. Er brachte sieaber sämmtlich durch seine glückliche Waffen dahin,daß sie ihn zufrieden lassen mnsten, und starb 1379.am Gisst oder am Podagra. c)

IOig/^X68

König in Castilien und Leen Anno 1379. bis. 1390.alt 23. Jahr.

Er war die meiste Zeit mit Portugal! in Krieg ver-wickelt, weil dieses seine krsccenlionc; auf Castilienbehaupten wolte, und dabey den Hertzog icmännxi«von Lancafter, der seiner Gemahlin, LKV-

VLick8 natürlichen Tochter wegen auch was an Casii-lien suchte, zum Beystand Hatte.

Das erste mahl, als renvm^vvsvsnPortugalldenCastilianer augrieff, war dieser gegen jenen nicht un-glücklich ; daher e§ bald zum Frieden kam, worinneneine Vermählung zwischen dem Castilianer und derPortngiesisci-en Printzeßin vkLrricc gestifftet ward.Da aber nach kLkvinLnoi Tode kein weiterer Erbe, alsdiese vLL-rmx, vorhanden war, wolrr der CastilianerIN Portugal! succeäiren, wovor aber die Portugieseneinen solchen Abscheu Hatten, daß sie lieber den natür-lichen Bruder r-LRvmänoi erwähleten, und

unter seiner Anführung auch so glücklich waren , daßAnno 1386. dieCastilianischeArmee 001130000. Mannnur von üooo. Portugiesen, die noch darzu garschlcchtbewehret waren, doch an einem vortheilhafften Ortestunden, bey tUiubarvca aufs Haupt geschlagen, und1388. ein beständiger Friede geschlossen wurde, k)Sonst schaffte dieser König die Spanische Zeit-Rechnung in seinen Landen ab, und führete die christ-

Seine Gemahlin , des Grafen von 6«ur- zjche em. Sein ältester Sohn «xnmovz Hak auch bei)

boo Tochter, verstieß er drey Tage nach der Vermäh-lssincr Vermählung mit der Printzeßin Tochter des

um ihn war.

Da auch sein Bruder IK.H)TKILV8 und die Oran-ges solche Dinge nicht billigen wolten, und sich untereinander gegen ihn verbanden, ward er noch wüthen-der, und ließ sowohl jenen als diese urivermuthct hin-richten. Ja, als ihm sein natürlicher Bruder «?.-*-roevs,'Graf von Hsckemsre, nebst andern krckconcen-

X) 6<?LLl.INV8 i-LKSOdiä. äkEäS 87I.V1V8. y)PttL 08 äl.l)V 8 im Hlißitenr Krieg k. l. P-Z.IY., ) Ibis. p. 33. ») 1d. P-Lm. b) 8Vkdt'1^ iib. 2. IO-kMklädlä Ub. 15. c). ur». rz. Ub. II

«x. HA-

HL!^LiLV8 III.

VLl.LrVVIN>LIV8

König in Castilien und Leon Anno 1390. bis 1406,alt 27. Jahr.

Diß war der vorgebuchte Prmtz von Asturi'en, wck-cher wegen feiner schwachen Leibes- Lontticmion denZunahmen des Rräncklichen bekommen. Weil erKkk kkk kk 2 bey

6 ) kkOlS 8 äkwV 8 lib. I. 8 VKHt^ Üb. IZ. IO.

lib. l6. teq. e) KOVLKicVS 8L>lOriV8 k->rc. 9.c,p. 19. b'KOI88^KVV8. IO. k) lärm lib. ig-

6.4KIL-H lib. 25. g ) liciem.