XiV. Seculum. V. c>p. Von dem ausserl. Zustand berKichen in Franckreich.-
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gliche Herrschaffk dermassen zu finden / daß meist allesnach ihrem tyrannischen Kopffe gehenmuste/ wiesieesdenn dahin brachte , daß des Königs leibliche Bruderdas Land räumen niusteN/und durch die Heyrath ihrer ei-nigen Tochter vc^ririLis mit lou^nevon CastiliendenGrund zu vielen folgenden Tronblen legte. 4)
In Lranckreict-?ttllll?V8 IV.r-vrenea
König Anno »285- bis izi4>alt 46. Jahr-Er wird von einigen auch der Grosse beygenah-met/ und war schon bey Lebzeiten seines Vaters rmil.il--ri in. durch seine Gemahlin König von Na-
varra, welches Königreich , wie auch die Grafschafftsolchergestalt mit der Crone Franckreich vereiniget wurden.
Er schloß mit Castilien und Aragonien Friede, ver-fiel aber mit eovaano von Engelland in einen Hitzi-gen Krieg / weil beyde Nationen einander bisher zurSee viel Feinbseeligkeiten erwiesen hatten / und ?lil-I^lkkVL kov»«i>vLr, als einen Vasallen/ Red und Ant-wort darüber zu gebe«/ nach Franckreich cicirete. Nach-dem der Krieg, sonderlich in Flandern, einige Zeit ziem-lich heffrig war geführet worden, Engelland aber garsehr zu kurtz kam, so ward endlich rzoz. Friede auf dieBedingungen, daß Eugelland die Provintz 6uicnnewieder erhielt, sich aber dieserwegen vor einen Vasallenvon Franckreich erkennen muste. Bey solcher Gele-genheit verbanden sich auch die beyden Potentaten ge-gen den Pabst, welcher eben damahlen die Händel mitrvl.c»ko angefangen hatte, davon im LebenLomkäcn vm. hinlängliche Nachricht gegeben worden.Wie ?l!Illl??V8 8scl8iäÄio!i gegen des Pabstes Un-billigkciten erhalten,ist unter v. zu suchen, r)
?VllC»LO folgte sein Sohn llVVO-VILV8 X. »VHNV8, oder der Zäncker, welcher denFrantzöfischen Bauren, so bishero leibeigen waren, ih-re Freyheit ums Geld verkauffte, damit er hierdurch dieKriegeS-Kosten gegen Flandern bestreiken könte; wie-wohl die Lxpeciicion unglücklich ablieff, und der KönigAnno izr6. zu Vincennc; im 25. Jahr seines Alters,
von neuem damit belehnet hätte. , Der Pabst Hätteihn gern gegen i.voovicvx verhetzet, konte es
aber nicht zu Stande bringen, weil L^K.OllV8 wohlmcrckte, daß er seine Rechnung dabey nicht finden wür-de. Sonst war er der letzte von den eigentlich soge-nannten CapecingischmKönigen, und starb Ao. iz-8.zu Vmceauor. u)
kMllI?kV8 VI.v^i.e 8 lvz
König Anno i;r8- bis izzs.alt 65. Jahr.
Sein Vater war c>aoi.v5, ein Graf von Valoir.un»Sohn knil.l?r>i m. Luvasvvr IN. von Engelland wolleihm die Crone streitig machen, weil seine Mutter cx-Ei iv. Schwester war: allein die Frantzosen schütztendas Salische Gesetz vor/ und wolten von dem Engel-länder nichts wissen. . ...
Ob nun wohl dieser den Unwillen eine Weste verbiß,so kam es doch Ao. izzy.zum Kriege,wobey sichuvz des Tikuls eines Königes von Franckreich bediene-te,und also auf das gantzc Reich kraeccnüon machte.Man nahm zwar Friedens-Trackaten vor, welche sichaber wiederum zerschlugen, zumahl, da «ach dem Todedes letzten Hertzogs rc>»ax^ns in. von örelLgns zweyprsecenstcnreu, nemlich der Graf von bstontforc undder Graf von 8Ioi?,zu solchem Hertzogthume vorhan-den waren, davon jener von Engelland, dieser aber vonFranckreich unterstützet wurde«.
Anfänglich waren die Engelländer nicht gar zu glück-lich, und daher kam esAo. 1,4;. zu einem dreyjährrgenStillstände, nachdesseu Verfliessung sich LnvLavvs un-verniuthet wiederum in Franckreich praetsncirete. ESkam nach einigen Herummarclmen bey zu einerHaupt-Schlacht, worinnen die Frantzosen den Kürtzernzogen, sb sie wohl noch viermahl stärcker als die Engel-länder gewesen waren.
Die I'rogreNn der letzter», so hieraufin 6uiennc,llcs.ksßne, und durch die Eroberung Lslais erfolgekcn, nö-thigten die Frantzosen einen Stillstand bis izsv. zu,besorgen, in welchem Jahre. LMIA?LV 5 das Zeitliche,gesegnete, x)
lOHENLL II.
durch ein hefftiges Fieber inö Grab befördert wurde, s) - » 0 >1 v;
kilIllIkkV8 V.llvd 46 V 5 , des vorhergehenden Bru- König Anno 1350. gefangen iz-6. stirbt iz64. alt 56. Jahr,
Er war des vorigen Sohn, und hatte an Muth undTapffcrkeit keinen Mangel, war auch so redlich, daß erzu sagen pflegte: wenn Treu und Glaube nirgendsmehr in der Welt vorhanden wäre, so muste mansie doch allezeit in dem Munde des Röniges an-treffen können. Sonst aber muste er viel Unglückerleben.
Anfänglich Hatte er mit seinem Eidame, dem Königecäaoi-o von Navarra, allerhand llugelegenheit, daß erihn endlich bey einem känguere zn §.ouen gar in Ar-rest nehmen, und seinen Rathgcbern die Köpffe abschla-gen lassen muste. Folgendöstel ihmAo.izsz.derCron-^ Kkkkkkkkz Pmitz
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2 . p. 271 . leg. «) liciem. ,) liäem ia leyg. x) 6 nn«n. VVI1.ttxi.XH ^^'61^61. kkOISSäk.
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der, bestätigte durch einen Reichs-Schluß , daß dieWeiber von der 8 ucce;llon in Franckreich sollen aus-geschlossen bleiben, legte den schädlichen Krieg mit Flan-dern bey, und hatte einen Zug nach dem gelobten Landevor, wenn ihm nicht der Tod Anno 1322. einen andernWeg gewiesen hätte, r)
LH 8 . 0 HV 8 IV. I>»II.H>/>I r>vl.c»«l jüng-
ster Sohn, gerieth wegen eines Schlosses in Luisnnewiederum mit Engelland ins Handgemenge,wobey aberLvväkvvs n. von Engelland zu kurtz kam,und 6 uiennegar verlohren Hätte, wem« ihn L^KOllV8 in Ansehungftiner Schwester l5äLxi.i.Le als dessen Gemahlin, nicht