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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen- Historie Neues Testamentes

6. Oe «iikkcrenti, kbilosopkise Li^istorelis A klrconir Lrsece.?,ri 5 .1541. 8- l^cm. 8-61.1574.

7. 8cbolix inLurosüri; Or-cul-. 8 -n 5 . l5Z8<

Viel seiner Schafften sind noch in kvi8r,r verborge«/und mögen bey andern nachgesehen werden, r)

6LOK6IV8

Ein Redner und kbiiosopku- um das Jahr 1440. stirbt1486. alt 90. Jahr.

Man nennet ihn oder l'käk'k.

2VbMVkck. weil seine Vorfahren von Trapezunt ober,Irebitonäe hcrstammeten, er selbst aber hatte die Jnsul 2Candien zmn Vaterlande.

Sein Ruhm, bm er sich zu Rom, wo er die GriechischeSprache und freyen Künste äocireke, erwarb / machte ihndem Pabste evüenio so beliebt, basier ihn zu seinem 8e-!creesrio bestelleke. Nach dem Tode dicstsPabstes aber gabihm der König Lvottorttv, von Neapolis eine jährliche

lenlion. !

Indessen brachte er seine Lebens-Zeit mit Verfertigungunterschiedener Schrifften z«/ welche er endlich dem Pabsteüberreichet«/ in der Hoffnung eine gute ?enüon zu ftinenrUnterhalte davon zu tragen. Als ihm aber nur lov.Duca-ken gezahler wurden, warff er dieselben in die Tyber, und

Er war ein gebohrner Florentiner/ und legte sich auf ei-ne rsilonnsbie Gelehrsamkeit/ohne mit dem ickolaltsschenZeuge etwas zu thun zu haben. Absonderlich lernete er dasGriechische von c««v 50 l.o»L, und that auch im Hebräi.sehen gar etwas löbliches. Der Pabst 8lcol.Lv; v. hatteihn sehr werth, und erhob ihn in den Ritter-Stand, bedie-nete sich auch desselben in unterschiedenen Gesandschaff-ten. -)

Seene Schriffren sind

I. Versto?st>lcerii üe prrli, Vecsri, 7 estLiueati ex ttebrxro isl«-w»r« in brnnum»

Versto rotius kSoui 1 °est,menii ex Vrreco in l.,riaum.

Z. Lontt-lucl-eo» ScOenkc». t^8r.

4. Vsrise Oi-stioner, bey dem ^t-rquxräokrcber». »)

5. vik, kticolsi V« ?onti6ci«. L 18 r.

6. Vitge 8 enec»s, 0 »nt>s, 8oc»ccH,8ocr»rii. d 18 c.

7. veillukribu, lsngseu,» hbriVI.

8> ltikoria kistorienst«. t^Lc.

A. ttistoris SenuenLs. IVILr.

10. Vr tiignirste L excellent,, bomini». 8 , 61 . I»6 R.L 60 LIV 8ve nuir«»v«a

Ein berühmter Rerhts-Gelehrker in Deutschland um dasJahr 1460.

Seiner Geburt nach war er ein Francke,und verwalte»

verlohren haben, daß er auch nicht mehr lesen können; wie-wohl andere diesen Unfall einer hitzigen Kranckhcit bey,mesten. u)

Seine Schrifften sind

k. kpistol, »S lobsnnem ?,!,eo!oßumltom,norumlmper»ro-xem, darinnen er ihm den Rathgiebet, sich von dem Basel«sehen LonciUo zu dem Florrntmischrn zu wenden. Jngobstadt 1604. 4.

S. I-id» ä« procestion« 8piritv» 8» concr» 6r>eco« »cl loki»nn«mCnboclelium.

l. Lpiünl- icl kiieroinonxcbos Lketenler L 8-c«rüoce» üeerckemr«, üc kle uns ü>aÄ, äc cirkolics ecciests, bey dem I.eoa« ^llsrio. »)

4. Lxpoüris in iiluär 81 volo eum mrnec« Lv. woriniien erdas abgesthmackte Mährlrin beweisen will, daß der ApostelJohannes noch nicht gestorben sey. Basel 154z. 3 -

5. /Lnärc-e Ckienti». 7 )

6. v« VM- ?»ccibu» oxsriso» cnmpenüiun,. /uZukxe 1557. §.

7. l)i,I«Äic» breuir. Colon. 1544. 8-

8- Lompsc-riv kl-roni- 2 c Lristoceli;. Venec. 152z. 8-

9. stbekoricorum bbri V. v,rit. l;;8- 8-

1». Lu» XkrolvKoruQ iuäici, utplurimum link k,lli>. k-ris.

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Inoerprecirioae» in aliquorOrxckcmer Ciceroni,. Sonst hater auch noch unterschiedenes aus den r»cnbus übersetzet-Anderes ist «och in verborgen.

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»eariLr^vs

Ein RathseHerr zu Florentz um das Jahr 1440. stirbt i4;9.alt 6z. Jahr.

Hertzog sisirravuvv, in Tyrol in feine Dienste nahm,und ihn sonderlich gegen den Pabst gebrauchte. Dennweit -er Hertzog den Cardinal cviLuv« in Arrest ge-nommen hatte, that ihn der Pabst in den Bann, wie obenim Leben cv,Lu l schon gemeld t worden.

Heimburg nun machte dem Pabste, ohngeachtet «6 seinvoriger Patron LenLL; dri.vi v<> war, bey Lieser Gclcgen-jheitnicht wenig zu schaffen, schlug zuRom, da er des n-si;>tVl»l)l Abgesandten sgireke, eine äpj.eiiski! n an einallgemeines Loncilium öffentlich an alle Kirch-THüren,und schrieb sonsten nachdrückliche Dinge gegen den Römi-schenStuhl, welchen er Babylon und die BabylonischeHure betitelte. ^ ,

Der Pabst that ihn hierauf, wie leicht zu erachten, mden Bann, und schrieb an die Nürnberger, daß sie sein«Güter einziehen, und seine Familie aus der Stadt stoßenmöchten. Doch HeimdurI sppelkreke abermahlan einLoncilium , verfügte sich darauf zudem Könige in Böh-men 650 HSI 0 Podiebrad, woselbst er, als KöniglicherRath, des Pabstes Verfluchungen vcrlachete, auch sichsowohl auf seinen Herrn, als aus den Hußitischen Ertz-Bischofs Rokyzan verlassen konte. Nach dieses Köni-ges Tode nahm chn der Churfürst von Mäyntz zu stch, beywelchem er im Frieden verstorben, b)

Seine Schkiffm; find

l. L-jmomlio cic iniuki» nfurp»r,omdu,k»p»kumRam»soru«' ,g Im^er,corem, K,eß«! St koncip« LkriitiÄno,. c)

2. ^.ppcll,-

x ) VY5SIVL cle bist. I.,r.l.c. 7 . VI60l.I8VS VLstkMVSklorenr.illustc.lib..". tt0ö.6MV8inspss. sä L^VLlkist.Iick.») ^I.l. 6 'rtV 8 >. c. «)k^Vl-. lOVlVS in elog. I/rH. lcripk. eccl. p. loi- »)lnccr Lekm.rs,. scripr. r.Z. ttsnon.i 6 ll.

ILL^80!SSXItvV8 in viri, ;o. viror. äoÄok. UMst. V V» 6 st Fol. b ) kLktl'^l.eOdl ä- vir. ill»stc. VLI Sk 8 V 8 i" Lti5c-!I.Sa-7 O 8 V 8 in »ppenä. sä LL.VNI bist. litt. lcrixk.eccl. p- 97 . x) dem. l. 7 . linkst.VVtt/<st'rOktV 8 I. c. P. II 7 - r).sk«ä 6 OL-«»-.«.ortkaä.'r. l. k.469. 7),P.8VstlVL! ,ä ä.2r.dt,ii. !vtL8IVdt dlanärcd. r. l. k.557.