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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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202

Kirchen-Historre Neues Testament

H. Orki; lerr,e concorcliz. 8»6l. 1544.

12. 4 btcon<iicarum » c»nlbikvkiane muntli Lksuls, <^u» meri!duwrlli» ksm in ciiuinis «zu-m kumrnir percingec 26 inceriott velsminii »ekernre vrrirskir. karlk. 1546. öc 4 müelocl.

1646.

IZ ikcr 4 e n-riuitÄre meöisrorir »Icims »mnc tukura äc korivrki terrrrurn 8-liI 1547.

14. O -Ärin» tcculi surei, ve! c!e LusnZeü.ia rezni leg, LkriKiLcxiz.

15. pikier >Ie »ererno Lkriüi in inkerionkur rrßnn.

IÜ- vikee cle bti-uriae «rlßinibus, Sc iie-,urei teculi äoÄrin» scvirs ' riis. kluicnttic 14;!. 4

17- Oe VII. kißillvrum Iikiis sk »ßnc, z^crkir.

18 Oe nHio opert« »ererni M^gerii.

IY. Oe Lnsntzelio lererno ieu öe imrurse öc ßrzrise coniliZio.2V Ll.uis IcrginirLi-urn.

21 - Oe fnrmidsn'in kllj^e iiöueniu.

22- Oe fnr iis kup»Iir>2e ieu «^>ur rekorrsittionl! »ä »urel 5e-cuü ikLM reliiruencl<>m.

2Z. Oe §2k<miie ka»n^rcki»e äeüruKions.

24 - Oe ülio pcrciirioni?.

«!5K0!X'V-:V8 cAl^OAd1V8. welcher zu?auia An-no 1501. und zwar aus einem unordentlichen Beyschlafseines Advocaten zur Welt gekommen. Die Mutterwölke die Frucht abtreiben, welches ihr aber nicht angicng,Im 4. Jahre seines Alters brachte man ihn nach Mey-land, da er bis ins ra. Jahr erzogen ward. Folgendegieng er 1524. nach?acl»3 und wardl)oücir kckcclicinae.Einige Jahr hernach bekam er die ?r«fsllioncm lvlsike-lec« zuMeyland, und 154z. di'evl-ofeslinncmlvleüicinac.

Ausser diesem bildete er sich noch ein, seine fFamr seyam E-rdc der menschlichek: fFatur und Beschafffenheit, und den unsterblichen Geistern amnächster', gesetzer; 1) item, alle 1020. Jahrkäme ein vollkommener kck«üicu; auf, unter wel-chen er der siebende wäre. m) Dergleichen Worteaus keinem andern als einem schwärmerischen Gehirnefliesten konten.

Seine Schriffren sind in X. Bänden in 5'Iic>zuLyoni66z. aufgeleget, darinnen zu meinem Zweck die merk-würdigsten

1. Oe virs pr«s>ni>.

2. Oe 5lucHc> 5ocrznr.

;. Oe srcrnir iekerrii»r>, l-ikn VI!»

4. ve lipienris likri V.

4. ve tirnimll könn.

6. Ve likn« proprüs eorumgu« vlu.

7. O- lukrilume.

8- Lncomivm ktsronir.

9. ve rerum vsrieirle.

Das andere find meist Astrologische und MedicinrscheBücher.

V.

Wer waren die Antitrinitarii?

Unter den /ibü1'HKIdUHIUl8 werden diejenigenverstanden, welche entweder schlechterdings ;. Personenim göttlichen Wesen leugnen wie die Juden und Türcken,oder die Personen nur vor besondere Benennungen hal-ten, wie 5Eniavs, oder eine Ungleichheit der Personen

Trich'iren. n) Einige von diesen Arten trifft man nunauch in diesem Seculo an , und zwar nahmentlich bU-

UNVKl (^.blHbkb.1 , 6k-Oli6>V^ Kl./t8!l)!i/i-

IOI8A!8!K!Lkck

?^Vl,VX1 und die eigentlich also genann-

ten Gocinianer. Von jedwedem wird am besten seynin einer besondern Frage zu handeln.

Er üncirete ferner auch zu rauis und Bononien , und'vorgeben, wie siuvz, oder z. Götter kkaiuiren , wie die

starb endlich Anno 1575. oder 1576. zu Rom, da er von ^ ^ ' .-

der re-axi uud einer >mlior> des Pabstes eine Weile ge-lobet hatte.

Seine Lebens-Art, die er selber beschrieb , war garwunderlich. Er war nicht vergnügt, wenn er nicht ei-nigen Schmertz an seinem Leibe empfand. Mit Spie-len verderbte er offt gantze Tage und auch seine Mittel.

In Gescllschaffr war es seine gröstesic Freude, einem an-dern einen Verdruß zu erwecken. Sonst hakte er schlech- ^-7

te ^s)re,. und faß manchmahl da wie lffEiIpbu?. ^

Der Astrologie war er gantz übermäßig ergeben, und . <vtl Uttl ivlicuael us.

»volke alle Begebenheiten daraus beweisen, wie er denn Eines d^,r--sii Sohn von Viilsnous aus Aragomen,aukb demHErrn Christo seine Nativikät gcstellek, und hieß sonst auch und war 1509. zur Welt gekom-

bcweisen wollen, daß ein solcher Mensch damahlen hätte men. Als er zu die Rechte siudireke, kam er

gcbohrrn werden müfl n. Auch seinen Tod hatte er aus- über die Bibel und fand daraus das Verderben in dergerechnet, mid da er nicht erfolget, soll er sich zu Tode Kirchen , weswegen er sich vorsetzte dicjelbe zu reformt-ack-ungert haben. K) ren. Weil er ab r di. Sache nicht am r- ehren Orte an-

Einige wollen ihn zu einem Atheisten machen, und gri ff, so berückte ihn der T-ufel, daß er in einen Seelen-solches aus feinen Büchern üe tubc.I.rne buveisen, woge- verderblichen .<rrchrttn g-neth, und mennete, der Arri-«egen er aber entschuldiget wird.,) Mit m.hrerm Rech- ckcl von der Heil. Drepfrlrigkelt wäre auch durchre a!>cr wird er den Enthusiasten und zu- einer: Aberglauben erngesschrer worden, zumahl, da

gczählet, da er vorg g ben, es rrauine ihm alles, was brests Wort nicht ausdrucknch lu der Bibel zu beßndcn.ihm begegnen <olle. frner, er könne, so osit er! Erg,eng hierüber nach Deutschland und besprach sichw llc, rn eine Em ücknng g-wathcn, und da höre mit unterschiedenen Rcformrreten zu Baftl

er eure kei'e Stiimne, K) lngl«ichcn, er körnre feinen und Straßburg, und weil «Hm fern Irrthum am bestenAugen Bilder vorst llen, welche er nur verlange, anstund, so ließ er solchen durch die 7. Bücher 6« Inm-

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c-4,.p. 559-^8-

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