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Kirchen - Historie Neues Testamentes
daß nicht nur in allen Städten und Dörflern seltenSchulen angestellet und der Jugend wohl.rfahreneSchreib-und ichr-M isier vorgehet w rben, sondernauch in Moscau selbst richtete er drey Ovmnaiia auf,die er mit verschiedene» gelehrten Rußischcn Mönchen,die inPohlen,der VKra>nt.-undPrcusteu Uu >iret, besetzte.
In dem ersten sind z. bis 4. hundert, Scholaren,Po- nen Landen, auch andere Europäische G-.lehrte herbeytcken, Vkruluer und Rüsten, welchen in verschiedenen locken mogle, ertheilte er sowohl Lutheranern als Refor
k.exicc>n Kullice>-I.Zclnc> 6erman,cvm und eine RußischeVeiiion der Bibel heraus, sondern der L-'aar gab auchvier gelehrten Mönche» Befehl, daß sn das grosse all-grinemc H.istor^ci-c LchlcoinndieRußischeSprachsübersetzen solten.
Damit aber der Czaar zur Luicur der 8ru6,cn insei-
kackm
Classen die bmnru.'o^gclehrtwerdcri, und find ihre Lehr-meister feine verständige Männer. In dem andern6^' nsiltt wird die gautzc dl- rk-m-nic r ^-älixet, in wel-chem den sieben Hundert Lehrlinge sich bestnden, welcheihrer Fähigkeit nach ebenfaks in z. Classen eingetheilet,und in schärsser mch lin gehalten werden. Die ?r.ic-cc!>e< re-, sind Russen, der oircüttr aber warzuAnfangeein erfahrner, und der Russischen Sprache wohl kundi-ger Eng Länder,der viele junge Leute zu See, und Kriegs-diensten gischickt gemacht hak; MiecrdcnnaufBefthldes Czaarsbis hundert seiner 8cb«bren auf die neuan-gerichtete See-^c»«l-,r»e zu Petersburg abgefertiget,! m seinem Reiche keine Aeliglorr leiden, die senremund nachgehends selbst die Stelle eines peokcii'onz alldmGtaac »urcUtherilI, und die Oen pnbsr sur einen all--Vertreter; hat. Die in dem dritten (.chmnalil) befindliche gemeitwn Bischofhielte, den er vor nichts, als er-
wirken die Religrons-Freyhcit, und gestattete ihnen, daßsie nach Belieben an allen Orten derRußischm ^u-nar-ebse Kirchen und Schulen aufrichten mögtttt, wozuih-nen auch die Kosten zu den G bäudcn einiger mass.n er-stattet werden solten; lind da dicRußichen Priester an-fänglich dagegen mit allem Eifer peor.ttrcken, wurdeihnen solches ferner zu thun bey schwerer Straffe -!n-mrct. h Die Calholischen aber komm bis-l^ro sich, ih-rem Wunsche nach, noch nicht rechteim.istel», vielleichtaus der Ursache, die schon vor lang r Zeitl.io«-n^ gegeben, welcher zu sagen pflegte: Er könne
einer solchen
..,, ^ . , . . , wsburgeme be-
als Römisch-Carholische XijlliOngrii, beyviclen Personen sondere hohe Schule und Hcaäenne der Wiffenschafftmvon Oillinälion, durch ihren Fleiß, den sie in Umerrich-mmer der DircÄion des Zurstcn cL^-r»i l-r cesbiiret,tung der Jugend in allerhand Sprachen und Wissen-'und mit herrlichen Präbenden und Freyheiten versehenschafften anwendeten, daher auch die Anzahl ihr-.rSchüfwurde, zu denn Bestellung der Ezaar auö vielen Lan»ler dergestalt angewachsen, daß, weil ihre Schule, wor- dem gelehrte Leute verschrieb, zugleich aber auch seine Un-rnnen sie zu tlociren pflegten, zu klein werden wollte, sie terthanen dahin anhielt, daß sie «hrc Söhne auf dieselbecknno 1717. Erlaubniß von dem Ezaar bekamen, eine schicken, und sie so dann, ihren Umstünden nach, inande-k-eue und grössere anzulegen. Nachdem sie aber in vie- re Länder reisen lassen solten. n) Worinn aber cigcnk-!ekt Stücken ihre erhaltene Freyheit alizufthr gcmißbrau- lich dir kluge und vorchcilhasste Einrichtung dieser Ma-chet, Md ihre g Heimen Absichten gar zu deutlich zu er- -k-mie bestehe, davon soll an gehörigem Orte mit mehremkennen «wachen, wurde ihnen «nl « 1719. gantz unverhofft Nachricht crth i'tt werden. , -der B sichl angedeutet, daß sie sich aus den. Reiche ma- Wir gehen ietzo weiter fort, und sehen auch die Kir-chen sollen, wiewobl sich nach der Zeit die sseälen zutschen Derfassungen der hmtigcn Russen etwas genauerrer avaneaL« in etwas wicdrum geändert haben, b) an. ^ Ihre Lehre können wir nirgend anders, als aus ih-->a, es nahm der Craar zu Bezeugung besonderersren öffentlichen Lo n ilü-nen beurtheilen, deren bereitsHochachtung gegen die fluaia, und Aufinunkrung seiner! oben Erwähnung geschehen ist ; ir iewohl wir nickt zweif-
kl'-'erthancn gegen dieselben nicht nur in k«i ,§ die Stelle«incö b'se> bei donoe-i^i bey der daselbst errichteten
der Missnschafften an, sondern er küß auch dage-gen die V rflcherung durch den Cammerherrn E5irmchnn, daß - r durch Übersendung aller Cun'osirätcn undNeuen Dinge, so man in seinen Landen würde entdeckenkönncn,fich in der That als ein Mitglied praellirm wollen)
fekn, es werde ihnen auch darum n ein weit Helleres Lichtzu guter Erklärung derselben bishero aufgegangen seyn,wie solches aus vielen ietzt anzuführenden Umständenwahrscheinlich werden wird.
Die Kn'rcden, in welchen die Mosovwiker ihren or-dentlichen Gottesdienst zu verrichten pflegen, sind rundgebau t, und sollen gleichsam den Himmel vorstellen, inKiernebst aber ließ er auch zu wiederhohlten malm welchem die unendliche Majestät ihre Wohnnng habe.Z unterschiedene 8pec»I.Befthle Verordnung erge- Auf^m Lande sind sie meistens von Holtze m d.eHöher«) ^ .1 . t/. ^und haben oben auf dem Elpffel ein Crentz.
ie von Stein sind, haben fünf rundegroßem der mitten, ein jedweder abers mit einem dr yfachcn Creutze zezieret ist. n)
ek e und andere gute Bücher an das Licht gestellt. !<)1721. kam ebenfalls in Petersburg nicht nur em
xH»he verändertes Rußland p. 15?- t--,. k) Coburgsistl er ÄeitUUgs-L-ir^Ä -tr>»o 1717. s>. 2^4. i) Ibici. ^«1,09. K) LvburAifcher Zeitungs>L-ik»Ä. ^uno 1717.
Unrerscherd unter den gross rn Kir-chen,
l) Cvbura- ZeitungssLxrrsÄ ^n. 172z. p. 167. 401. m)Cobur.q-ZeirungS-'^rrsÄ änno 172z. p. ;8« n) ibiö. p.247. o> »,ci. m. L-,p. dieses 8-c. . Aktfh. gÄ. viö.
vi-LLk^. iü her Persisch. Rckft-Beschrestzung, 1,. !I. x. ,77.