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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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XVIII. Zoculum. I. Op. I. Abth. Von den Römisch-Catholischen Lehrern.

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gab, war der Römische Hof damit gar übel jufricbcn,

,md hetzte ihm de» Bischofs von dckccmx, nebst dem Ertz-Vischeffzu Paris aiif den Hals, welcher ihm en..idrey-jährigen Inhalt zu schreiben austrlcgtc, und den Titu!von seiner Libliou ear>c zu ändern anbefahl.^

^nno l oc>. verfiel er mit den Jesuiten in Streitig.k-.it,weil er daS Ureheil der 5 o>b^nk-a, welches »regenderChinesischen Sachen wider sie aukg fallen war, gegenihre Emwürffc in einer Frantzöfisch.n Schrifft verthey-digte. Weil r nun überdiß daö eTuc-.k,cllischr Testamentbilligte, und die Iansenistiiche L.hre vor c„ rl,c>clk,x hielt,auch nebst andern 8.:>be»iri,itcn in Beantwortung einesgewissen L. 5 clci Lvnüienre die ^nniliiinlttär des Pab-stes v rwsrf, so fanden siine Feinde Gelegenheit anf ihnlost zu stürm n, und kam es endlich so weit, daß er nebstdrey andern I)cA->ri>,,-c seiner Aemter beraubt, und insPxiNmr, gejagt wurde, in welchem er-.n> o 1706. zu Am-sterdam ioin Schrisstcnzusamnwn drucken li ß.

Jöei! er nun ein Dlann war, der in d.r Lc»iucrlärlo„mit gelehrten Leuten sein eimstges Vergnügen fand, sokam ihm die E»lsi- Hrmg ders lben in seinem kx.lio sehrängstlich vor, entschloß sich daher die Unterschrisst zu re-rr.,b ren,auch viele p-opoli.i i-ee, mit welchen er in sti-llen Schrifsr n heraus gerückt war, zu re> ociren ; wor-auf er zwar die Frchheir wiedrum erlangckc, aber dochseine r.K^ra^n eii.bütstn musie.

Als er hierauf nach Paris zurückkam, that er sichmit ittimcr m hr-n: gelehrten Scklistken hervor, undNachdem i.vmoie v>: xiv. gestorben war, ließ er sich inder O^'ilin'nc ne-Süche wider den Pabsi fleißig gcbrau-chen. Die uni: ästige Arbeit aber zährte ihm zuletzt diesKrästte des Leibes aantz aus, bis un. 1719. den 6. Iun.seines Lebens EttdeFrfolgte.'

Er verdicu-t mit Recht unter die gelehrtesten und ge-schicktesten Männer stiner Zeit ^zählet zu werden. Sei-ne natürlichen Gaben waren unvergleichlich, und seinw'g'memer Fleiß hatte dieselben zu einem sehr hohenGrad der G- schicklikstk.it gebracht. Er hatte einentreflG cn und von vielen pr^iuchcij-- reinen Verstand,'ueb-si der Gabe, alles kurtz, dabey doch deutlich und inein-w angenehmen vorzukragen. Er besaß ei-

lt-- überaus glückliche dlen^ric, und eine lebhaffte Ims- hakte, trat er an. rL; -. in die Lon^res-grmnem OrLreir.i,bina-ion daher auch sein 8 7>i,i leichte und wohl zu lc.-uud wurde nachfolgendes Jahr zum Priester qeweyhet.sen ist. Sein Gcniütthe war bescheiden, uupartheyisch,! Hierauf wiedmcte er sich gcutz und gar den Thcolegi.hulssreich, und all mal mehr zum Frieden, als zur Zwie-ßchen 8 nein;, und Vers rügte untcrsihiedcue erbaulichetracht geneigt, weswegen er auch sehr geschickt war, Fn'c-! Schafften, welche ihm eine so «Ute vpmion zu weg«denS-Vorschlage zu thun, und deshalb, bey der Anwe-brachten, daß er von den- SkaatS-Lecica^nc-, Icsi. >,'e uo-stnheit des Czarn zu Paris, über einige projeökc wegen>^r^ir, der in eben dieses O-ileLiurn «etreken war, cr-inrenclirttr Ver> innu.ig zu Rathe gezogen wurde, o) ! sucht wurde, eine Franko fische Ub'-rsetzuro dr-rieni'am

4. 8. Opkrri ^kci IVlileuicsni Lpikcvxi «le 8cd!rm»lkl)onsrl<ir-r»m I.ibri VII. ?2iis 170O. kol.

5. dlorre in kcntsceuckum. k-rii 1701.8-2. Vol.

6. Oe Iz necetlue «le I» 807 en lesus Lkrik. ?»ri» 1701. 8-2. Ivm.

7. Oi.I»x„es ?ngkininc5 <Iü 5 ieur oe ls Lkuverc k«r le ^uic-

»> 5 me. ksrir lö^Y. 12 .

tz. Vi^ire «ie Is cloÄcine nrckiolioxe. psrl, 170;. 8-y. Inrnnii Orrlonis opers. ^mktel. 170Z. 8-Val. kni.

10 I.' Hiltoire S'.8x»nIIar>e cle l^mis convrincve cle k^ullec^L cl'impnilure. ?»rlj 170;. 12.

1 1.1>»ile cle I, ^niikance Lccl.6ritii<ine L kempnrells. 1707. 8-I2.LibI,vike^ue universelle <Ie 5 HiUvrienr. k»ri; 1707 8- 2 .

"kom./mik» 170F.4

iz. Uerrre kur l'Lncienne ilikci'^Iinecle l'Lßtike kaucliLinl<»cel-tcbr-lkinn cle 1^ leielke. ?srii 17VZ. ir?.

14 HiKnire ricr luiks Sepuis lctus-LIiriü jurczu'ä ^rekenr. ?rri»1/IO. I.. 7. Vnl.

iz.Oitk rizriani billori<iries,ctironoinxi4uer Sc criri-iucr kur l»

kible. l'sris >711.8-

lü U' Iliaolre lie I' kxlise en «brexe clewrn^Ies L p»r repnnke».

p-ns 1712. 12.17,4. 4. lom..

17. v' ltiUn i-e l'rnk-ne. l-sri, 12.6. Vnl. 1714.6-171^1. ir.

llei-ils-i--. 1717. 6. Vul. in 12.

IF- ^nLlyke ile l'^>ins»l 7 pke. 1-^1151714. L. 1 '.I 2 .

Iy Vriiils l,ill»r><iuc c!e» excosi.municucloni. I-»rir 1715.12.20. Vleitioclc poar ecu-iier 1^ Hienln^ic. k^iis 171kl. 12.

2 I. Dcnonci»rinn s lÄ.Ie krncureur Lener^l cl'un likelle irijir-

rieux sux Lvc^ues, s 8.-l. ke. Klni-ee^neur le Ouc c!'tailern»iuiirule. Iilcln«>re p»ur le cvrp. «leL kvecjue! l^ul k>nc ressi»li» Lunilirulinn 12.

22 Oekcnke <le l. ^lnnLi-cliie-je 8icile conrre ler clilrej-rikes ^e I»Lnurcle kn,ne 1716. 12.

rZ-rrsire ?kilnl«>pbi^ve Üc 1'kevlvßi<iue kurl'^mour äe Oieu.

kriris 17 17. 12. ir. Unnrin.uLlinn, 1717. 8-24. kibliokke^ue clcs -lukerirr ke^srcr >le!s Lowiüunion^vmrlllSliu XVI. äi XVII. 8iec!e. I'sris 1718. 8-k/e8cbI^8IV8ezvrkuru.

^ Ein berühmter rlienlngus, stirbt 1719.2.Dec.

Er war snno 1654. den i4.Iulii zu Paris gcbobre»/und nachdem er die Theologie in der 8okkc,r»ne gehöret

1. u eile 8 blinrbeque 6 er -vlileurr Lecleil-Üi^uer. I-srir W'il NUN diese' Arbeit deM lei cle UF,6vx5,l 586 . 6e keg<;.in 8-Vnl 19.

2. sie zn'iliur ccclclise clik. isriinz. ?3Ns 1^86-Z. l , 8 er !-szI„ nru,n cum nnrir. l> 2 ii; 1691 . 8 . it. öekcnk» cori->r^ znon)'mum. Lnlnnne l6y;. 12.

r) V>^. le-lcm-'ires-les Hun,. ill. V, II. s-dZ. 25.^4. Elche

Io F -ckc --Vorrede zu der lakeniischeiikchelsetzuiigdeldele-rl^oäe püur cruäler Hieolntzis,

sich cbc,-falls in d» sts Haus bcg bei, hatte, wohl gefiel,ei flickte er den ^r,e,orcm, dergleichen d»lec!i^nc>ne8 o,ichüber alle Evanarlia auszusetzen, welkem Verlaug-l- ernicht wer ig-r ine l oblon menc Guü>e chat. Nachdemnun cnvähnt-r k^ryui; n.it teil! B i'choffe von Echr.1. N5an der k>ra,ae,iLi.ix vixl.Lk.1, davon gesprochen, und die.

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