XVIII. 8eculum. I. 6sp. I. Ablh. Bon den Evangelisch-Lutherischen Lehrern.
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fohlen wurde, welches bey den Eltern ekn »»gemeinesSchrecken verursachte, y)
Nachdem er MIN nach Übergabe der Stadt auf Be-
Vater gleiches Nahmens war ein angesehener Raths-Herr daselbst.- .. , ,
Er nahm bey seinem munter» Verstände, und sowohl -. ,privat als öffentlicher Intdrmsrinn in ltuNijz treffi-chzu, fthl seiner Eltern sich nach Hause wendete, Und daselbstbis er nach Jena zog , und daselbst von dem berühmten chic »ikl-orlicc seincSVaters durchsähe, bekam er auf ein-ctEnmo gar liebreich aufgenommen wurde. Nach- mal Lust zuM tluclich. Ichedlogico, und eröffnete nicht oh-dcm er in pbilosojwicix unter Anführung ^,5ctt»-. 7-»i,-ne fönd-.rbahrcm Vergnügen der EArn besfalls seinen
er eine gute Wiffenschafft er- Vorsatz. Er Hörcke zu dem Ende cE. »ornxiv^ und
«kiLrl.ii,?o8nrctl und andererlanget, pramnuiktc er i» b-Isgikwum, hielt mit'grossem^pplaulu Kollegia pbüosopliica, dabey er selbst in tbeo-
logiciz uiLi-iLNnvLr
Und srouk-räNnv» fleißig-höreke
seinen Vater fleißig, welche? letztere ihm auch einen steif,sigen und geschickten Stuben-Purschcn, 6xir»>ievv>i n-nv^.zugesillete, mit welchem er desto füglicher seine 6u-cli.i treiben mögte. Der Nutzen davon war auch sogroß,
ÄnNo 1672. ward er Lcbiccs und kolilice;, mrd 1679. daß er an. 1648. aUflpccielle Conccilion der Theologi
I.og>ceL§c Ivlewpb^lice; profellnr, worauf 168z. an l).ro. k.tv5är, Stelle die Urnfellio rbeolo^ica erfolgete, Wel-che er bis an sein Ende mit rühmlichen Fleiße vcrwal-ket, 5. mal das KcÄorsk geführctund auch bey auswär-tigert das Lob ciiteö accuraten und moäcraten chbeologierworben hat. ...
Anno 1720. überfiel ihn einige Schwachheit, welchezwar anfänglich nicht gefährlich zu seyn schien, zuletztaber doch bey abnehmender Ruhe und ^ppeiic zum Es-sbn sich zu seinem Tode elercrmimrte, welcher am 25.April -erwähnte» Jahres, im Jahre seines Altersfolgete. x)
Seine Gcvnssien sind:
x>. 9?»bü!»e mbr»Ics in tob
2. konter vniucrs»Iir rbe«!vsi»e. len. 1691 4.
Zc chbeoluAi^scrorkasric». wu. 169/. 4.
4 - krocliumu; >4ntiic!Lru»> pro letzirii»» egl^ue vcre Siuin^^li.
nüNorUui tlcclcii^e 00 rre vocskioiie, I-n. >68^1.
Z-e Inliitukioriez- NiecÄjsb)chcLe canrinui- exemplis in primis rbeo-Idßicir, iuriiiicis', morslikus; puilticiL illuiUrrie.
A ^l«l»p>>)-üc»- »Xiou sricc: Ieu.-l 68 l.
7. Inirdclu^i!, »ci llutzonir 6rorii übn äe !ure tzi S: kicir.-8- l'keyIoLis'mer.iorialiÄ 1692^-9, 'tkcolotzis» morLlis«-12! viCeittrioner;-
xLIV^KI^V'ä VI.KILV8
2Lr>XVV5.
Lbeaü vi und ki-okeltc» pnmrriu; m Helmskadt', wie auch Kircchen-Rajh und Abt zu Kbnigs-Lucter, stirbt 1721. iz.Jan. alt 79. Jahre.
Er war ein Sohn des berühmten Herrn 0. «xons.ccriixn krok. lireol. Or8l in Helmstäöt,wosilbstergnn«1622. den 8. Mark. gebohrcn worden. Er genoß einesehr^.ccurare eiucsnonvon seinen E!k, rn,und wurde in-sonderheit von Jugend auf zur Lateinischen Sprache ge-wöhnet, daher geschahe, daß er dieselbe eher reden, als le-sen und schreiben konte.
Er legte sich auf der Academie zu Helmstädt mit son-derbarem Fleiße auf die Llogucnr und rvleclicin, worinnauch fein Vater ihn, gantz nicht zu wider war, giengauch hierauf nach Leipzig dieses ckuciMw weiter zu pro-legwren, muste aber bey damahliger Belagerung derStadt einen Soldaten spiren, indem ihm riebst andernüucilos,; eine Seite des Schlosses zu clelencliren anbe-
-l) »16.7 vier rr.V8 1.c. p. 2?6. ?i??idik; in memor. vbeo-loß. j. 7.Lcc-ekvi Msnarhl. AttSjügc.- /-n-1702. p.2.7.
schen Facukrät priusrim cheologica zu lesen capable war,worauf er 1658. ?rüfell2r1'heOl20>se cloßmakioZe wurde.
Hierauf trat er eine Reise an, gieng tmch Ober.Sach.simBöhmen, Mähren, Ungarn, Oesterreich und Karn-khcn,nach Italien, und von dar weiter nach Franckreichund Holland , da er denn allenthalben als ein gelehrterSohn eines berühmten Vaters mit vielen Ehren-Be«zeugungen aufgenommen wurde.- Als er an. 1651. vonseiner Reise zurück nach Hallst kam, ward er in die Theo-logische Facultak recipiret. Und folgendes Jahr znml). 'kbeologiae crsiret. Und da 1656. sein Vater mitTode abqieng, überkam er alle dessen Ehren-Stellen,wurde Kirchen-und O-nllckoriol.Rat^ündAbk'zuAö-Nias-Lutter.- Hier suchte er nicht allein sich solchenhohen Ebren-Aemtern gemäß zu bezeugen, sondern auchdurch gelehrte Schriffrcn Auswärtigen zu dienen, undstarb, in hohem Alter, nemlich 1721. r;. Jan. da er fast-9. Jahre alt war.- ' , . ,
Er trat sonst fleißig in die Fußstapffcn seines Vaters,U- d machte sich daher, gleich wie jener, des syncretiümiverdächtig, wie davon unten soff gedacht werden«
Einen ausführlichen Lmsloßum seiner Schriffrengiebt er si lbst bey der pi-LerHon in pscenus L- ni'ulcg-eionem cl<e R.L 5 orma!ocuin tvlersnris ; Die vornehmstensind t
I. ^nnvkLks in pzciüci Verini luäicium äe vnione r«l!^l0lllr?l-oreN^nrium cun, alüs.-L. Vis sci picem.
zi 8u,„n,3 csssirum rcNßionir Ltu-iüisnse e corpore OoKrinreInlio cxcerp» recut. 1661.
4. kro LllercnrtL tjeliMLijieolnim ?bcvloß0rum Orrboäoxi«,ciewonlirsrio liauirliltiws, conrrr-O. /.bräli. Lslouium, »u-koritiiie public» contcripr», 1667.
5- L»üiZ»iiu »bfurbge nviiirLiis, cjuoit eile Oevrn euniiem^ueesse Vnum, link verilbmi 6-!ei »rciculi, imo ^Ivlieris Lklei^ con-tra O. lo. Ocurlebmannun!.
6. Iletponkoncr aä O. ^br. LalouiiTkekc» ^aki-L^ncrerilUcar,eilik-i» St'itteberßae. anno >668-
7. Pier»; /ccaöelniae luiiac,
8. Abgcnöthigte »erorbnn Echrifft, entgegen gesetzt denendurch !) ^etziäium Strauch, in seinem -Sirten Buche, Wi-der ihn ausgestossenen c»iumnien und iniurien. lr. luüiL-c»kio kerortionis, unv andere Schrifflen Wider Strsuclliumwehr.
kiersris okkicium, nuoä tiptime merikv ?srenri iuo, O. 6e.(Y»Y) z c,-
7) r!6. k!kkIX6 retem. ^beol. p»x. 89z. LLLäkOI Mo-nath AnSznge. i'ol. p. 79.