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XVIII. 8 cculum. I. I. Abtb. Von den Evangelisch.Lutherischen Lehrern.
kie §ire»e inckrijir.e. äesentio üoritrz Dltlcrrzcioneik LvIIoeukioni; (»ll'-lLNzc. -erlern. 1666. 4»
4. Oillekcitti^nsz.
xkIOL^d^VS
Lb-nl. v.und krok. in Jena, «mbL 170z. den 9. Mark.all 74. Jahre.
Mitten unter der grösten Krieges-Unruhe ist dieserrechtschaffene Streiter Christi in Elleben, einem Thu-ringiichcn Dorffe, woselbst sein Vater Herrxecu-aar.'re Prediger war, Anno 1628. den sü.Iuljj, ge-bohren worden.
Er hatte in seiner zarten Jugend, nebst andern vielenUngemach bey den damahligen Krieges-Läufftcn, daöUnglück, dast ihn ein frecher Soldat auf sein Pferdband, und, ohiffhlbar aus keiner guten Absicht, mit sichin ein Wirths-HauS nahm, weichem er aber glücklichentwischte.
Nach seiner Eltern Tode, da er etwa 9. Jahre alt
prset. I). lo. k,'. kvääei äe Luxmento kriäii Idsvt. 1707-
10. Gottsel. Vergiß mein nicht, Jen. 1701.
11. ^rnorzlinaes 3-j I). Io, Llcrrü Isbulss rbeockiZis« m»»rsliz. I'oici. 4. 1704.
12. Dilsircakione».
8LR.dU-IäkI)VS
von
rkenlozi.e v. und ?rof. ?rim. in Königsberg, tvie auch ^ber-HoffPrediger und Bischoff in Preussen, stirbt.170z.
den 19. April, alt 66. Jahre-Er war ein Sohn Herrn nrnirici von 5anvxn,Bür-lgemeisters und Cämmerers zu Jüsterburg in Preussen,wo er Anno i 6 z 6 . den 4. Octcbr. gcbvhren worden.Deil ersten Grund seiner Hucken legte er daselbst in derSchule, und erweckte bereits in seinen jungen Jahreneine grosse Hoffnung von sich. Nachdem er im i6te>kIahre seines Alters als ein würdiger eZnälciacus /^ca-cicint^e ckuurcirst wurde, hielt er sich noch ein Jahr zuHause auf, und genoß der krivac lntÄrmarion «Lkivinui
war, gieng cc nach Arnstadt, allwo er von dasigen KeÄorir, welcher nach des Vaters Tode
sl.L8iio, seiner Mutter Bruder und erfahrnen Ivlellic.-, siine Mutter Heyratheke; worauf er Anno 165z. nacheine Zeitlang angenommen wurde, bis ihn Anno 16-46.iKönigsberg auf die Universität zog, und sich mirsonder-der berühmte O.5^i.vr>tu 6i/»55iv5, gleichfalls ein naher barem Fleiße auf die ckksologie legte, zu welcher er von
Kindheit auf grosse inclinzttonbezetgte, auch Anno 1656.
Anverwandter, und 6eaei-aI-8upesinleiMern zu Gocha,zu. sich beruffts und sorgfältig erziehen li-.ß.
Anno 1649. begab er sich nach Jena, allwo er aufre-eow.mcnclarion des CantzierS, «Loies. r^uiicii, eineFreystelle im (lionviclonu bekam, nnd sich der Uttkerwei-simg m pbilock>pl>ici; sowohl als rkcologicis der damalsberühmten Lehrer irizvLor, srevliavi, und s»-
«I-11HUI, ingleichen und skLttäkvi,
daselbst Magister wurde.
Anno 1661. begab er sich mit einigen jungen Leuten,lonänue und rklvckicn rannen, ingleichen LLK8ULK-vo aor.l,x.l.io als Hofmeister nach Thoren, da er Gele»griffest hatte, sich der schonen kckckorkec io.;nni» nnv-?-itI.lckckn. und^eol.LcHiil.krof.dasilbff,zu bedienen. Anno 1662. rcisete er mit aol-ski-io wei»
sicißig bcdiettetc, auch endlich Anno 1651. daselbst mir, rer durch Pohlen, Schlesien, Laußnitz, Meisten, und er-den: Ickgßiüsc Titul beehret wurde, in welchem er sich wählte Leipzig als den Sitz seiner fernern stucken, wo-folgendeö Jahres durch eine gelehrte ckffmmion als selbst er sich auch „olttiticiren ließ, und nicht nur di«siracsss lechckiurtc. steißig Höckcte, sondern auch selbst in kblloto-.
Anno i6;6. ward er ckosicc, und phüosnpbjge pri-Ijckckcis mit applauck, llncwcte.rrias ?wck6or in besagtem Jcna, und AlMo 1668. er-s Nach Verflieffung eineSJahreö gieng erna'chNürn-hielt er eben öasclbst nach dem Tode l). ,0. ^irnLvii srL- berg, Aitdorf, Tübingen, von dar weiter nach Schwa
die kl>eo>og>sche pi-ocklckon, worauf ihm bald dieDoÄor-Würde conkerir.t wurde.
Sein ausnehmender Fluß Hatte ihm das m,Iumpoclionllriacum zu Weg? gebracht, welches bey zuneh
den und Bayern bis nach München, und kehrete im Rück-wege zu Straßburg ein, allwo er einige Monate zu-brachte, und ferner sich nach Basel, Zürich, Bern, Lau-sanne und Genev machte. Als er von dieser Reise wie-
menden Jahren allerhand üble ffmptom-cr» nach sich! der zurück nach Skraßburg kommen war, trat er eine
^.^ ^.. '—durch die Vereinigte-und Spamsche-Niederlande,
Franckreich, Eng-lland und Holland an, wo er sich inden vornehursten Städten eine g räume Z-'ik aushielt,und darauf bey dem Rückwege Francken, Groningen,Bremen, Hamburg, Lübeck und Rostock besuchte.
Nach so vielen wichtigen Reisen kam er endlich An-no 166z. mit seinem L«MLio glücklich wiederum zuHause an, und rccommsnckrte sich durch seine Geschick-lichkcit dergestalt,-daß er Anno 1- 64. die Vocsricn nachKönigsberg zum viaconm in Löbcnicht bekam, und dasdritte Jahr darauf zum O>..conc> an die Alt-StädterKirche daselbst beruften wurde, allwo cr auch Anno 1679..I, u.u.,- kassorar nebst der /licketlur im LonllKorio überkam,
tur, vsur prsätici eruunrur, czsur äubli 6e äitticiler endlich AnN0 l68Z, die Dbev-HosiPredigek
tur Lc vrriLe ouaettiones tutuuncur. le». 4. I7OI. cum Stelle, UNc Namgehends daS ^-ischos-Amt inBkaNdeN-
burgischcn Preussen aufgetragen wurde. Nebst demaber hat er auch ander» scsciemischo Aemter verwaltet.
Denn
zog, bis er endlich Anno 170z. am 9. Mark. sein rühmkicheS Leben endigt?, chS-ine Gcdnssren sind:
?. bMc-.s pk/Ücum. !e». 8- 1665. 1675-». Inliieuüoncs dogicre. 8- I-n. 1667. tü/a. 1677. oÄau.
eckkio I-ipsize ck Ooktise. 1691.
Z. Oe moäo svluenäi svpliirmsl^, 6«rsk, 8- 1-671.
4. In äußuUsnsm coufellioncm. I«n. 4. 1677.
5. ^nnotstivnes vireriorer in Lomxeaiiium 1'kevlvß. I.eon-
k-iräi tturceri. 4. '
6. Ick-o'sxi» cvnscienrisris. len. 4.1692.
7. Ickeolozis pvleniics. kr^ncos. Sr Nips. 4. 1698- 1702.
8- IlLerclinxrrpkiL, len. 4. 1700.
9. Inickluüvn» l'keoloßicre, in quibus -niculi käei trsÄL-n
ä) -,-i^ 7 S.V LitVItt I. c. p. 201. klkickRL,'>. c. cru-llüorum. 6n. 170z. p. l Z8>-
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