Kirchen- Historie Neues Testamentes.
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Lräuucmv^, ingleichen daö gesamte Hamburgische Xli- Freunden Arnolds so übel aufgenommen wurde, daßriiKsrium wider die Arnoldifchen Beschuldigungen ver. nicht nur pecerstit wider die vorgesetzte krsctstioki
äxn'Ms. ^ n/evir>c^irc> A)ernsdorssö Anno 1718. den geretteten Bruder
Gottfried Arnolden herausgab,,) sondern auch ein so
theidigte.c) Ferner «Arte ^XlDL!-A8 D^VIDEALODI Anno 170z. Die Würrembergisihe Unschuld,durch Christliche Prüfung dessen, was Herr Gott-fried Arnold von des löblichen Herrzogthumswürremberg Regenten, Regierung und Lehrern,hcvorad von dein seligen D.l^c. aufgezeich-
net, und feiner sogenannten Rirchen-und Rer erHistorie einverleibet har, da er zugleich auch andereTübingischelbeologo;, als k^rnrlvra, die beyden bve.Osisreonos, l'nvraLnv» 6efenci>ret. 6)
So schrieb auch Friedrich Arnkicl: Rettung des
genannter Anonymen Lkriüianu;, der sich einen gewesc-ncnSchüler XlAII nennete, An. 1719. Vinüicacsm vc-ricsccm eoncra LObbKI külkoriam 6. AXdIObDl dawi-der schrieb, und darinnen sowol aufwemödsrffen alscOHLKVIvl mit ungeziemender Hefftigkeit loßzog, auchsonderlich recht sprach, daß K 1 A 1 V 8 dessen Reyer-Hi-storie über Tische als ein erbauliches Buch Hätte vorle-sen lassen. K)
... ..- ^ Insonderheit aber ist merckwürdig, daß auch viel«
ersten Gordischen Christenthums, wider Herrn Gönner des Arnolds si lbss und unter denselben vornem-—>>- ^^^' ^..>l.„„^A?er-Ilich Spener, mit diesem seinen Wercke durchaus nicht zu
Gottfried Arnolds vielfältige Verfiel i-mid'VÖrchungen, 1712. Inglcichen d- 1 . IV 81 V 8 (AIXI 5 IVUlk, Anmerkungen über Gottfried ?trnoldsErzehlung der von Stiefeln zu Langeusalk; erreg-ten Händel, ,714. e) und noch kürtzlich^haben die Ver-fasser der Unschuldigen Nachrici-ren An. 1728. aufVeranlassung einer vorhabenden neuen Auflage der Ar-noldischen Ketzer-Historie zur Warnung vor dieses Bucheine kurye Nachricht von David Joris, gegen Ar-nolds Rotzer-Historie, karr. II. ch,d. XVI. Lsp. XXI.s 44 tqg. nebst einigen proben von des Ulannespartheylichkeit iniönret. r ) An. 1729. aber Hat Joh.Friedrich Gauhe denenselbcn eine Ehren-Retrungder Urologen zu fVirrci rberg, ii flönderheir D. Joh.Bugenhagens wider die greulichen Verleumdun-gen derselben zu den Zeiten des gefangenen Chur-fürsten Joh. Friedrichs zu Sachsen, An. 1547.,welche Gottfried Arnold in seiner beruffenen R ir-chen-und Reyer-Historie öffentlich auszustreuenund auf die Fachwelt zrr bringen gesuchet, *) wieauch eine gegründete Nachricht von dein tsmei-scrrApolstr-., i Vd w fAVlx) Böning, wider GottfriedArnolds LAsrio n von demselben, **) einverleibet.
Ich übergehe mit Fleiß Kürtze halber andere Schriff-ten mehr, nebst den vielen Diiputaciombug, welche zumTh.il, der weitläufftigcn Ausführnng nach, ziemlicheTractate ausmachen, und aus allen Ecken und EndenTeutschlandeögleich als ein Platz-Regen zu Löschung die-ses rauchenden Brandes zusammen geschlagen sind, zuderen nähern Erkänntniß ich den Leser aus diejenigen Nu--eor-:8, so davon mit mehrern Nachricht gegeben, verwei-sen muß: Z) Ingleichen die mcrckwürdigen Urtheile dererGelehrten, sowoHbeoiogorum als anderer, wider die-ses Merck, so sie hin und wieder in ihren Schrissten cin-sti.ssen lassen, deren verschiedene IOkl.EblKl8'fO?M-ir V5 cOl>LklV8 in seiner An. 1718. reichten bliltona LO-IHQkkkDl ^kUdlODDk aufgezeichnet; b) WelcherTrackat aber, wie Hier beyläufig zu bemerckcn, von den
c Unscb. Nachr. >n 1707. p. 262. seqq. 8) ürill. ^nnor?o8. 0. 67. feg. -) Unsch. Nach,', /tn. 1714. ss. 508. leq-1.f)p.I00.s«q4- *)p-29Z. leqq. p. 41z. sk«,q. n<Si<j.O.?I-'/rkkII ttittvr. wirrer. rlicol. p. 22. f-q. Ein-
leitung in die UiüarlLm bitter, der Teutschen, k. III- 8eäl. III.v. 690. legg.ttl^kttVNUl Frage» aus der »i/Ivr. Lccsts. p.106. leqq. k») 8eÄ. Vk. p. !75 f-q<I- conf. 8?ocrc
'4?. tt Ul L!uci<l»riu5 lud v«ce ^rao!6u5. x. m. P. II8-
frieden gewesen, wie denn derselbe in einem langen Ant«worts-Schreiben vom 25. lan. 1701. an den Verfassersein Mißfallen über dessen greuliche Vergchnngen, wieer solche aus anderer Nachricht erkannt habe, deutlichgenug an den Tag geleget, ob er gleich daö Buch selbst,um, wie er schreibt, nicht darüber poürive urtheilenzu müssen, nicht durchlesen wollen.!)
Es wurde unterdessen Arnold durch so vielen und star-cken Widerspruch bewogen. An. 1709. unter seinen Nah-men Historisch-TheologischeBerrachtungen heraus-zugeben, wiewol man glaubt, daß solche von andern nachund nach aufgesetzt, und nur der Summarische Vorbe-richt, nebst dem Register von Arnolden verfertigt wer-den. m) Wie aber diese Schrifft eine Defension widercxi'LiAbll allgemeine Anmerckungen, eines Ano-nymi Vorstellung, LAXOD! würrcnbergische UmA)uld, 8LVstNLi'l Unschuld der HamburgifchcnPrediger, und V. 6. Löschers kraennrione; Hol. seynölte, also war dieselbe auch grossen Theils wider die Un-chuld. Nachrichten gerichtet, deren Verfasser hüi nndwieder bey Leceniion der Arnoldischen Schriften ihre An-merckungen und Erinnerungen dagegen gethan halten;daher den 8upplemem,5 dieser Nachrichten eine beson-dere Beantwortung dessen, was Herr GottfriedArnold, oder dessen in den Hiftsrijch-
Cheo'.ochschcnBetrachtungen wider die UnfGul-digcn Nachrichten ermnerr, einverleibet wurde, n)
Ich n ill mich also mitAnführung seiner übrigenSchrif-ten, und desjenigen, was als anstößig darinnen bcmer-cket worden, Hier nicht länger aufhalten, unter welchendas so genannte Geheimniß der göttlichen 80 ?l-llA,oder VIeißheit beschrieben und vesungen, so er An.1700. ansticht gestehet, gewißlich eine der allerärgerlich-sten ist, indem er darinnen aus der Wcißheit, von welchersonderlich?rov. VIII. und IX. geredet wird, ein be-sonderes göttliches Wesen macht, so seine eigene Lbars-eicrc; habe, und von der Heil. Dreyeinigkeit unterschiedensey, auf solche Weise aber dem Xiyüeno'Inmrgn; zu na-he tritt, und zu allerhand fs nitkischen Dingen den gefähr-lichsten Weg bahnet, o) Da«
>) Unschuld. Nachr. La. 1718. p.910. tec;q. k) Ilrici.1719. p. 840. l-qq- I) vi '4 Letzte Theologische Bcdencken,IIsI. 1711. e<I. k. I II. I«. XLIII. p. ;82. seqq. rn) Unfch. Nachr.än. 1710.P. r62.legg. »>)vece„n.I. o)S 7 ^I--
cmv- in der Einleitung, Ii. Theil, c. V. k>. 707. feq.,. .