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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Zi6

U Fortsetzung von !7z6.bis 174Ä.

rur. Ilrmb. er I.ipll 17,;. 8. Vol. I. Vvl. II. Hamb.

172;. 8.

16. LiblioArspbir rnriquaria, leu inrrnä. in noriri^mlcriprorum, qui »nriljuirgre? kebrricr; graec. roman

Nachdem er unter Herr VücHcrn jweymal disput«.

ret, begab er sich 1684- «ach Leipzig, hörete Rivium,^chnndccn, Cal'pzoven und Addern, und dispu.ckrilUrnrr scriprir UluNrrrnnr. IlLmb. "er .^ip?. ,7,^ tirte unter dem leztern von der Dispensation des4. zipb. III. pl. 19. Rechte« der Natur. Er ergrif die Gelegenheit,

Grgenrcmonstration, wider Leon- als Herr Scholl vig nach W.ttcnberg re.scte undhard Chr.se Sturms, mathen.at.schm Beweist von d,s^t.st Doctor wurde, eben dahin gehm. Cr

H. A. Hamb. 1714. 8. lp>. 4. . , ^ ...

ir. Antwort auf Hr. Sturms fernere Ausführung, reifete daher über Jena, Weimar und Erfurt, kamHamb. 1714 8- P>. 2. ^ ^

19. Ilippal^ri vpera, non anrea cnUeAr, er prrrim

nunc primum in iucem eriir» er. er lar. >7». kol.^Ipk. IV.

20. stexri Lmpirici opera graece er larine k^rrkonirruminUicurionum. I.ik. III. 17,8. I o>. ^Ipl». VIII.

2». Libiioriieca ecclelialiica. Ilamb. >718. koi. -^Ipb.IX.

pl. 9.

rr. -^ppenäix rU lolepbum. 1,'ips. 1/191.az. I)ele51us ^rgnmenrorum er ^^Ilaliui 8criprorurnäe venrare relig. clrriliirnae. Hamb. 1715. 4. ^Ipb.IV. pl. 8.

»4- Wilhelm Dcrhams Astro-Thevlogie. Hamb. »7»,.

8. -^Ipb. I. pl. 1.

15. l^enritoliurn lurlreranum, tiue nonri» lcriprorum 6ebearo 1.urkero. ?. I. er II. llrmb. 17:8. «7)0. 8- NlpkII.-pt. 2:.

26. II)-äro-rkeoIvxie, i7zo. 4. pl. 4. und vollständig»7Z4- ^Ipk. I. pl. 7.

»7. 8aiurar'l8 lux euanßelü. Ilamb. 17z«. 4. ^Ipk. V.

pl- >4.

»8- kyrorlreniogia. Hamb- >7;r. 8. pl. 16.

19. Libliorlieca iarlna meälre er inkmae aeratir. k. I.

II. III. IV. V. «7Z4. >71>. '7;ü.

;0, 5. klülallrii äe Iiaerelidur über. Ilamlr. .711, 8--Vpb. I. p>. e.

zi. Imp. Lies. ^n^uili remporum nnrar'in: curn verliane6rc>rü er Vslesii norir. Hamb. 1727. 4. »pk.I. pl. 10.

nach W.ttenberg und wurde 1686. Magister daselbst.Hier übte er sich fleißig in der Weltweishe.t undGottesgelahrheit mit lesen und disputiern. Manhätte ihn deswegen gern in Wittenberg behalten;allein er wurde 1691. zum Pastor nach Schmiede,berg berufen. Er nahm darauf 1692. den Gra.dum eines Licentiati an, und als im folgenden Iah,re ein dreyfacher Beruf von drey verschiedenen Ge»genden an »hn erging, so zog er die Stelle eines Hof,Predigers und Superintendenten zu Aerbst den an,dern beyden vor, nachdem er zuvor Dockor in derGottesgelahrheit worden. Diese ansehnliche Stellebekleidete er mit diesen Ruhm, bis ihn 1704. seineVaterestadt Danzig, zu den oben angezeigten Skel,len berief, welche er 170t. am 4. Sontage nachTrinitatiS antrat. Hier diente er GOkt in seinerKirche bis an sein Ende mit grosser Treue, undschlug mehr als einen Beruf, der auswerte an ihngelangte, mit grosser Bescheidenheit aus. Als erAnno 1710. Oberhofprediger in Dresden werdensollte, so tonte er sich selbst nicht entschliefen, ob ereine so wichtige Stelle annehmen oder ausschlagensollte. Er überlieS daher die Bestimmung seines

zr. I)erk,m; Physicotheologie. Ilrmb. »7)0. 8. ^lpk.l Verhaltens seinen Obern in Danzig, welche ihn beyII. pl iz. aufgelegt >7zo. »7z6. ssich behielten. Sein hohes 74. jähriges Alter, und

Z). Voru-N v.uiäicum, c°r nouum crea m me v-u, oft überfallende Schlafsucht, verursachten

s. I;o. kiteräpbrrl>bu 5 expreüum, Ilrmb- >7x6. 4.pl. l6.

Z4. Lontpektur 1'bellmri licerirü lraliae. Ilrmk. » 71 "-K. ^Ipk. I. pl- 14.

Eine recht vollständige Nachricht, so wol von den Um-standen seines Lebens, als den Geschichten seiner sämt-lichen Schriften, hat dessen Herr Schwiegersohn, dergelehrte Herr Reimarus, unter dem Titul ans Lichtgestellet: Herm. 82m. Kaiman, ?. k. äe vica ertcnpri<; I^rdricii Lommenrinu;. ^cceäunr >r^u-menra II.Uonco-Lriricr ex Lpilloll; virorum clrro-rum rä kadricium. Ilamb. »7;r. 8. I- Alph. to.Dogen.

O.

Starb den i^ten Marti« »7;^. als Senior und Pastor ander Marienkirchen zu Danzig.

Danzig war die Vaters Stadt dieses wackern Kot-lesgelehrken, wo er A. 1662. den 29. Scpt. das Lichtder Welt erblickte. Die ersten Gründe seiner Wissen-schaften legte er zu Hause unter der Anführung Hem-mers, Samuel ScheUwigs, Bückers und Tikii.Insonderheit genoS er den Unterricht Aegidiichens, in seinem Hanse, mit grossem Vortheils

ihm den Tod. Er besas viel Gelehrsamkeit. Sofriedfertig als er war in seinem Wandel, so eifrigwar er alsdenn, wenn es die Noth erforderte. Un-ter seinen Schriften sind insonderheit diejenigen be»kant, die er wider den Herrn Professor NNIlen«berg herausgegeben, al« dieser behaupten wölke, daßdie Vielweiberei) in GOttes Wort nicht verbothensey, welche von den GotteSgelehrken besonder« hochgehalten werden, r) Über diese hat er noch einigePredigten und besondere kleine Abhandlungen ge-schrieben, davon wir, so viel uns bekant, anme»ken wollen:

r. Ein Unterricht von der Pestilenz2. Catechctssche Erklärung des göttlichen Sittenqesikes,welches sein Herr Sohn Ioach. Samuel Weickmannzu Wittenberg 1742 heraus gegeben 5) i.vis-

r) Ltipz gkl.Zrit.i7z6 P.s78.>kl,llll> eccles.l'om.l.p.nr.fortgts.Saml von A. u. N. >74;. p. «80. lgg. Sckimer-sabl» Nachrichten von verstorbenen Gelehrten 1 I.p. »74. lq-Rrafm Throl D.bl.eth, 7". Vli. p.s,^. lgq. 5) Nachrich-ten von dem neusten Lheol. Dächern 7 om.il. p. z;7-