I. Cap. H. Abtheil. von den Römischcath. Scribente«.
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Ek auch der lc>!>. Lreob. IVIenocIlii Lommentsrlo;rorius 8 criprurLe 8 scrae zu Paris 17 >9. in r. lom.in toi. neu auflegen lassen, und mit seinen und an-derer gelehrten Männer Dissertationen vermehrt, u)LttäkllL 8 äe I4 klVL
Ein Bencdictiner von der Congregation S- Mauri, gebden >r. Iul. 1684- starb den 5. Oclobr. 17)9. m derAbtey 8r. Oennsur äes ?rer.
Die Abtey von 8. Oermsin äesprer und die Eon-
gemacht. Als er aber mit dem Druck des drittenBandes beschäftiget war, so wurde er gleich, dader Druck zu Ende gehen solle, von einem Schlag«fiusse übereilet. Sein V tter Herr Vincenr Ze 1 »kue, welcher ihn bey seiner Schwachheit seit einigenJahren an die Hand gegangen, hat darauf die fer-nere Besorgung jenes Werkes übernommen. Ebenderselbe ist auch im Vegrif ein anderes Werk, dar-
gregation S. Mauri, hat so manchen gelehrten, an der Verstorbene viel Jahre gearbeitet, und worinMann den Wissenschaften aufgehoben, als irgend! viel wichtige Abhandlungen von den Alterthümerneine hohe Schule der Römischcatholischen ausweisen der französischen Kirche vorkommen, mit ehesten
heraus zu geben 7).
Die prächtige Ausgabe des Origenes führet denDtul: Origeni; Opera omnia graece er larinsex variis estitionihuz er coäicibus rnanu cxara-tir: opcra er fluälQ Oominä Laroji cieXüe,krerbyleri er lckonaclii LcneäiÄchi e eongxcK»tione 8 . Xlauri. werden IV. ^mi jn foljo. üLVK1VNVV8 XlAXHILIflLEin gelehrter Denedictinrr zu 8 rmr V«üs,gcbvhren 1654,'starb -7Z9.
Der gelehrte Benedictinerorben in Frankreichhat schon so manchen grossen Gelehrten der Weltund der Kirche ausweisen können. Herr kNarthe-gegeben, auch von den übrigen Weckern diesesine war im Jahr 1654. gebohren, und begab sich
kan. Der ?. Charles äs la klue, war zuEorbie inder Piccardie den 12. Julii 1684. gebohren , undhatte in der Äbten zu 8. ksrron clc Xleaux 170;. denOrden angenommen. Er legte sich ausser der Welt»Weisheit und GotteSgclahrheit, auch besonders ausdie griechische und hebräische Sprache, in welchenbeyden er es sehr weit brachte. Mit dem berühm-ten P. lelonktaiicori, machte er sich zu seinem gra-sten Vortheil bekant, dessen Unterricht nebst seinereigenen Geschicklichkeit ihn auch bald so wett brach-te , dasi er die Anzahl der Gelehrten vorn erstenRange vermehren konte. Denn alsHerrXtonktll^-con, nachdem er die blexaplg des Origcnis heraus
Kirchenlehrers eine volständige Sammlung ausserligen wolle, trug er diese Arbeit dem Herrn 6e iak„e auf, als von dessen Geschicklichkeit er volkom-
im 18. Jahre seines Alters unter die fleißige undberühmte Gesellschaft der Ordensleute, in welcherer auch gestorben ist. Die Begierde, es in den Wis-
rircil versichert war. Dieser nahm die Gelegenheit senstbaften recht hoch zu bringen, hatte ihn zumit Freuden an, sich unter den Gelehrten bekanterldiesen Orden gezogen: Daher er desto fleißiger war,zu machen. Er nahm die Schriften des Origcais'und sich mit grosser Begierde auf die Geschichte dervor die Hand , sahe sie auf das genaueste durch,! Väter und der Kirchenversammlungen legte. Erund verabsäumete nichts, was man vonoinem Mann erlangte dabey eine genaue Erkentniß und Wissen-schaft, die Handschriften der mittlern Zeiten zu be-urtheilen. Als daher seine gelehrte Gesellschaft das
erfodcrn kan, der die Schriften der Alten mit Nu-tzen heraus zu geben sich anheischig macht. Er leg»te also Anno i7Zg. die ersten Proben scinesFleisscs.der gelehrten Welt dar x), da die ersten zweyBände dieser Sammlungen die Poesse verliestscn, und mit allgemeinem Veyfal aufgenommenwur en. Unser Gelehrter hatte die Zueignungs-schrift an dcnPabstlllemenremXll. gerichtet, unddiese wurde von demselben so wohl aufgenommen,daß er dem Verfasser znr Belohnung zwo wichtigeMedaillen, eine von Gold und eine von Silber Über-mächte, welches Präsent über dieses mtt einem sehrgnädigen Danksagungsschreiben begleitet wurde.Die andern zwey Bande sollen nach seiner Einrich-tung im Jahr 17)6. mrchfolgen. Allein er wurdedurch den Todcsfal eines seiner Freunde und einedaher entstandene gefährliche .Krankheit eine ziemli-che Zeit zu allen gelehrten Verrichtungen untüchtig
u) -VNa bist. ecclel'. 1'. lv. p. 469.
X) kruälr. > 7 ) 7 . p. 280.
U 1 Theil.
grosse Werk des Herrn von Samre Marrhe,Oallia Ckrifliana genannt, fortsetzen und vollständigmachen wolte, so wurden sie in einer allgemeinenVcrsamlung einig, dem Herrn Mcrthene aufzu-tragen, daß er die geistlichen Archive von Frank-reich aufsuchen und dasjenige daraus mitbringensolte, was sie zu ihren Vorhaben nöthig hatten. Ertrat die Reise zu dem Ende ,708- würklich an,durchkroch die vornehmsten Bibliotheken, und suchtealle Seltenheiten auf. Zu- Bcknrges traf er dieSeltenheit an, dasi man eine Bibliothek zum Hü-nerstalle, und die Handschriften, die in den offenenSchränken lagen, zu Hünernestern gemacht hatte.Er brachte auf seiner Reise 6. Jahr zu, binnenwelcher Acit er in Gesellschaft eines andern Bru-ders bey nahe 100. Bsßthümer und tzvo. Abteyen
be-
7) Leipz. gch Zeit. 174 °. ?-
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