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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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U. Fortsetzung von i7g6. bis 1740.

rinlendens angenommen, worüber er aber wegender bekannten Umstände im Lande, in noch grössereWeitläufigkeiten nur dem Rostockischen Mimsterwverwickelt wurde, der wir unten gedenken wollen.

Nachdem diescrStein aus demWege geräumet war,befahl die Herzogin, daß die drey Herren PastoresEhr.npfo.r, Gchmiv, und Höver, währenderVacanz, die Predigten in der Schloßkirche verrich-ten sollen. Bis hieher war noch nichts in schrifkli-che Streitigkeiten ausgebrochen. Allem die HerrenPrediger sollen auch der falschen Nachrede steuren,Und durch öffentliche Zeugnisse an den Tag legen, wieviel Unrecht man ihnen durch die Beschuldigung

gegen, so von jenen unterschieden, waren solche,die nach vorhergegangenen Lcidtragcn über ihre Sün-den nunmehr» den versprochenen Trost Christi ge»schmecket, und das Zeugniß des H. Geiste» würtlichin ihrem Herzen empfinden, daß sie GOtleS Kindersind. u.s. m.

Die Predigt des Herrn Hövers als des drittlnMannes war die: Dlc Gewißheit bep den N'ie«derFebornen, daß sie GDrres Linder sind, ausRom. VlH. ,L. vorgestellt, nnd .ruf gnädigstenBefehl dem T^uck ühergebcm 12. Man hatteunter andern Stellen folgende daraus angemerkt;Haben sie, die Wirdergcbornen Gelegenheit, vcm

allerhand Ketzereyen und Werke des Fleisches thue.iWort Gottes zureden, so gehet ihr Mund über, weilHerr Ehrenpfort predigte über das Evangelium amsthr Her; voll ist, und sind alle Worte dahin gerichtet.Fest TrinitatiS und ließ seine Predigt hernach un- mit erbarmender Liebe das harte Herz ihres Nächstenter der Aufschrift drucken: Eine p.edlgl von dcr,in die Wunden IEsu zerfließend zu machen, damitheiligen Taufe, amSonrageT in tarrsdrsietzi-ies recht gereinigel rc.

gen 17 z 5. Jahres in der Hochfürstl. Schloßkir. I ->ln stattdaß sich die drey Herren Prediger hiermitchc zu Dargnn gehalten rc. 17z;. 12. Man hörte «^rechtfertiget hätten,waren sie eben so viehodcrnochgleich davon reden, daß viel bedenkliches in dieser mehrern Urtheilen unterworffen. Doch blieb diePredigt vorkomme: z. E. die Taufe werde wegen Sache noch ohne schriftlichen Widerspruch. Derdes Mtßbrauchs m,t zu einem Stück, an welchem'„eue Hofprediger Herr Carl Heinrich Zacbariä,

der Teufel ihre arme Selen in das ewige Verderbenziehe x)- Ingleichen: der Glaube habe seine ver-schiedene Stufen. Er vermehre erstlich aus den,Evangelio die recht gründliche Erkentniß des gros-sen Jammers, der in uns ist, und schlage dasHer; recht mürbe und weich in kindlicher Reue; zumandern hungere und durste er nach Gnade: zum drit-ten würke er eineHofnung, GOtt werde helfen.-..Endlich zu rechter Zeit, so wie es GOtt gefalle,komme der Glaube zu seinem Sieg und zu seinerKraft», d.m.

Herr Schmied folgte darauf mit der andernPredigt, welche also zum Vorschein kam: Einepredigt vom Geber über die Worte ChristiMac H.Vl. leg. vor deu Dargunischrn Hof.rrcmeine gehalten, nnd auf hohem Befehl demDruck überlasten. 12. Darinne wurde gezeiget,was i. unbekehrre, 2. rechtschaffen bußfertige,g. allbereits gerechtfertigte bey dem Geber zu beob

der zu Wernigcroda bisher als Diaconus gestandenhatte, kam noch vor dem Ablaufe des 17z 5. Jahresan. Sein Vortrag war noch eifriger, und das Drin«gen auf die Busse noch schärffer. Man würde viel-leicht nicht weiter, als in der Nachbarschaft Theil dar-an genommen haben, wenn man nicht in den Samm«lungen auserlesener Materien znm Ban desReichs GVttcs, obiger Predigte» Herrn Ehren-pforrs und Schmids Erwehnung gethan hätte.Man hatte nach einigen ihnen zugewandten Lob-sprüchen hinzugethan: GOtt lasse in einigen Gegen,den des Mecklenburgischen Landes, sonderlich in undum Dargun sein Wort mir meh.er Lrafr undgrösser» Sergen an den Seelen anieyo oerkündi»get werden, «lö etwa sonst geschehen. Dannenherodenn auch die Leiden, welche das Evangelium or.dentlich zu begleiten pflegen, die dortigen KnechteGottes betroffen r) rc. Diese Nachricht machte beydem ganzen Mecklenburgischen Lchramte billig grosse

achten hätten. Allein es war einigen die Art sehr!Augen. Man hatte die eifrigen Prediger gar inbedenklich, wie die bußfelnigen von den gerecht->dcm Verdacht, daß fie dieselbe selbst hätten in obigefertigten unterschieden wurden. Bußfertige hies.iSammlung einrücken lassen. Sie haben aber die.sen, die nicht nur vom Sündcnschlafe aufgewacht, sei, Argwohn beständig von sich nach der Zeit abge.über ihre Sünden und bisherigen Unglauben herz. lehnet. Vor. den Leiden, die über sie ergienaen, wu.

Ilch betrüb? sind, und dem Herrn IEsum und in '-^ ^

ihm die Vergebung der Sünden ernstlich suchen, son.dern auch schon den Anfang gemacht haben, sich zuverläugncn, ihr Ereuz auf sich zu nehmen, undChristo nachzufolgen. D.e gerechtfertigten hin-

v) billor. ceelek. I. c p. zr7- Nestel, c.

ste man noch weniger. D. Stiebcr hatte weichenmüssen, und viele welken versichern, daß sie an stattder Leiden, Geschenke, Gunst, gute Küche, vergnüg.

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7) Forlgcsttztt Camlung zum Lau des Reiches TOttcsk. )>. ?. hrr.