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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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I. Cap. IV. Abth. von den Zwistigkeltem

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es sey nicht nur der Schluß des Synodi in Süd-, hatten einen Magister aus den Würtenbcrgischen,und Nordholland, sondern auch das zu ITlremegen . Nahmens Waidimger bey sich, und der muste sichUtrecht, und Dber-Nssel dahin ausgefallen, daßinebst noch fünf jungen Leuten auf Königl. Befehldiese Leute nicht zur Reformirten Kirche gehörten.>ovn dem Herrn Gcneralsuperintendent Eonrndl zuDie holländischen Prediger rückten mit verschiede. Glückstadt epaminiren lassen. Die Puncte, so mannen Schriften heraus: x) Die vorhin gedach-iihnen theils zur Beantwortung, theils zur Unter-

te Erklärung auf den Pastoralbrief beantworttete Herr Lu-spcrs von Puuctzu Punct: undIo>haun van den Honert der Jüngere, hielt zu ebendem Ende eine Rede 6e Lobemorum er kvlor-voruwLcclclla, so in 4. 17Z9. gedruckt wurde: darinneer der neuen Mährischen Vrüdergemeine nichts 7)schenkte. Als der Herr von warnvillc sich ineinem Schreiben darüber beschwerte, so vertheidig-te sich gedachter Professor in besondern Anmerkun-gen. Ueber dieses kam 1759. eine Schrift: Ueber-serzung ewiger hocdteucscheir Verse aus demHerrenhuklsckcn Gesirngbuche, zum Vorschein,so mehr ein Pasquill war; daher der Magistrat zuAmsterdam ein Stück Geld auf die Entdeckung desVerfassers setzte. Herr Vdger brachte seine obenangeführte Schrift, da er vom Ritterorden desSenfkorns zugleich mit gehandelt hatte: Oor-lsiranß en Voorcßang v»n cie vallcbs kck^liilcs 6006t-xelecrälieit, in 8- zu Stande. Herr RulenkampPrediger zu Amsterdam, gab auf Ordre des Kirchen-ralhs sein Werk wider die Herrenhuter heraus:De naskt onr6>:!ccc Liulmlialicre^, Lecüär^ver^, enbeäorvenlke ket^stchsrex 6rr ro genaamte Uerrnbu-rerz, etc. r) dem der andere Theil bald nachfolgte.Professor Gerdes widerlegte die Herrenhuter in

schrift hernach vorlegte, kamen hauptsächlich daraufan; daß sie sich aufrichtig zu der unverändertenAugsp. Confeßton bekennen: mit dem Grafen vonZinzendorf keine Verbindlichkeit in dem äusserlichenReligions-und Kirchenwesen nicht haben ; in kei-ner Dependenz von der Gemeine in Herrenhut sie,hen, und keine Gelegenheit zu einigen Religions-oder Kirchenunordnungen geben solten. Dabey sol-le ihnen nebst allem Königlichen Schutz erlaubetseyn, selbst ihre Prediger zu wehlen, zu berufen,und durch das Handauflegen der Brüder ordinirenzu lassen, doch müsse er von dem Lutherischen Eonsi-storio examiniret, und von dem Könige jedesmalconfirmirek seyn. Allein die Nachbarschaft empfandbald einige Unruhe davon. Es fanden sich Brüderin Lübeck ein, welche Zusammenkünfte anstelleten,wodurch der Superintendent Herr D. Enrpzovsehr viel zu schaffen bekam. Die Sache schlug mitdem Ende unsers Zeitlaufs zu einer öffentlichenStreitigkeit aus , welche in den folgenden Jahrennoch einige Schriften nach sich gezogen; dahero wirdieselbe lieber künftig in ihrem Zusammenhange er-zehlen, als ietzö nur anfangen wollene).

Deutschland hatte wenig grosse und bekante Städte,da man nicht einen Versuch gethan, die Herrenhu-

einer Antrittsrede: 6e unüione liäclium. Herr tischeAnstalten anzubringen, wie man aus dem oben

Drrejsrn schrieb: Lenrame Tielz melluacien terHanlibaving van VV aarlieiä en blerllellunA van1 .ie 56 e en Vrc6e: und die NudlNAlsche»» SeriNM-Umgen sind ganz voll von Erklärungen, Beschwer-ungen, Vertheidigungen, Sendschreiben und der-gleichen, welche der Herr Graf oder seine Freundezu schreiben oder betaut zu machen vor nöthig be-fanden.

In Niedersachscn gingen ihnen die Sachen hierund da nach Wunsch. Im Jahr 1736. kamen

angeführten Verzeichnisse abnehmen kan. Unter-dessen ist es nicht an allen Orten etwas gewisses undund beständiges gewesen. Am unglücklichsten sinddie Herrenhuter, und insonderheit der Herr Grafbey den Inspirirten im Reiche angekommen. Die-se hatten mir der Herrenhukischen Gemeine in son-derbarer Vertraulichkeit gestanden- Allein sie zer-fielen vor wenig Jahren mit einander, und da ka-men wunderliche und seltsame Dinge heraus, die we-der dem Herrn Grafen noch seiner Gemeine zu be-

vcrschiedene Brüder inöHollsteinische und baten denkenderer Ehre gereichen tonten 6). Der StreitHerzog Cur! Hr'icdrrch, ste in seinen Landen auf gierig erst 17Z9 öffentlich an, als die Inspirirtenzunehmen») Allein es wurde ihnen abgeschlagen,!in ihren Diario die ganze Eorrcspondenz und brü-deöwegen sie sich in das Königl. Gebiete wendeten,jverlichen Tractaten mit der Gemeine zu Herrenhut

und die Erlaubniß bekamen, sich in den StädtleinOldesls im Lande Magrien niederzulassen, und«ine eigene Gemeine daselbst anzurichten i,). Sie

x) IM- eccl. Vnm. VI. p 576. leg.

7) Eben dieselbe 'IV III. p. 276.

r) Eben dasclbn IV i v. p, r-7.

s) Büdmaische Sammlungen IV I. p. 1:0.d) IM. keclet'. IV V. x. IV V. p.

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bekant machten: und währet seit derselben Zeit noch.Da wir nun die sämtlichen Streitigkeiten des HerrnGrafen mit seinen vormaligen Freunden bis in denkünftigen Theil verspüret haben, so mag auch diese

Ppp Z bis

c) Eben daselbst 1 . IV. p. 244.ü) Hcka IMor. ecclek. 1 . IV. x. 410.