n. Fortsetzung von I7f!.bis 1775.
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pfung der Welt habe mir den höchsten göttlichen Voll, der Schöpfung erforderte demnach die Würklichke.tkommenheiten gestritten. Folglich sey das eine so- vesMensa-en. Diese waren, vermöge ihrer Natur,wohl, als das andere GOtt geziemend gewesen. „Er»konnte sich also gegen beydes nicht anders als ganz
„gleichgültig verhalten, und die höchste Freyheit ist„blos allein der Grund, woraus man begreifen kan,„sowol wie GOtt ohne die Welt habe ep,stiren„als auch dieselbe zurWürklichkcit bringen können.,,Weil nun GOtt bey der Schöpfung der Welt sei-nen Eigenschaften gemäß würkte: so mußte diesenothwendig ein vollkommenes Werk werden. So-wol in Absicht der Geister - als Körperwelt, erhieltein jedes Geschöpf so viel, daß sie das, was sie sind,also waren, daß sie ihrer Natur und Zustande nachnicht besser seyn konnten; daher war auch an ihnenkein metaphyftcalifchesBöft; denn ein Geschöpf,das das hat, was es haben kan , ist vollkommen,und kan nicht als meruphysrcalrsch Böse betrachttet werden. Diese Benennung schickt sich am bestenvon dem Zustande der Menschen nach dem Sünden«
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oen Gesetzen GOttcS unterworfen, und auch un Stan-de, ihren Verpflichtungen ein Genüge zu thun, hat-ten aber nichts mehr, als was hiezu erfordert ward ;denn sonst würde sich der Mensch nicht in die Stel,le geschickt haben, wohin er gesezt werden sollte. Imdritten Eap. untersucht Hr. B. den Fall Adams, alsden erste» Ursprung des Bösen unter den Menschen.Das Gesetz, sagt er, welches GOtt dem Adam imParadiese gab, wird gemeiniglich als ein Prüfungs-gesei; angesehen; GOtt aber braucht einer solchenPrüfung nicht; er hatte vielmehr ganz andere Ab,sichten dabey. Die Menschen sollten die Erde be-wohnen, und allerley Verrichtungen zu übernehmenhaben. Wer kan glauben , daß alle Menschen »nallen Fallen dem Gesetze der Natur würden Gehör,sam bewiesen haben- Was dem Adam begegnete,konnte allen wiedcrfahren. Die Seele stund zwarin einer richtigen Ordnung; weil sie aber, so zu re.
falle zu gebrauchen. (Wir überlassen es dem Vcrf.>dcn, ein bewegliches Wesen war, das sich so lcicktju sagen, warum er dasjenige das mctaph>'src»rli-!ai«f die gute als böse Seite lenken konnte: so komi-sche Böse nennt, was man sonst besser mit dem Na- te cr irren und fehlen. Und dieß hätte zu aller Zeitmcn des moralischen belegt.) Daß aber, fährt ^geschehen können, wenn auch das Verbot damalsfort, die Geschöpfe nicht alle gleich vollkommen nicht gegeben wäre. Man redet zwar von einer Be-find, und das «>ne sich immer weiter als das andere stätigung im Guten; allein man hat dieselbe bishervon dem Zustande des Nichts entfernet: solches gc- noch nicht erklären können. Man hat daher Grundhöret zur Schönheit und Vollkommenheit der gan-^gcnug zu muthmaßen, daß, wo nicht Adam selbst ,zen Welt. Bey dieser Erklärungsart wird der Streit doch wenigstens e>» Theil seiner Nachkommen sichIlbcr die beste Welt gänzlich vermieden. Will man auf die üble Seite würde geneigt haben. Hätteja von der besten Welt reden, so muß man nur die nun der Werkbund, worein Adam gesetzt ward, fort-Werke GOttes, die er in den Schöpfungstagen her-daurcn sollen, so würden daraus viele Unordnun,vorgebracht hat, verstehen; denn so weil und nicht gen entstanden seyn. Weil also dieser zu gefährlichweiter hat eS seine Richtigkeit, daß die Welt die bc, für die Menschen war, veranstaltete GOtt aus blos-
ste _ Hierauf kommt der Vers auf die Schö-ser Güte für die Menschen einen andern. GOtt
pfung des Menschen insonderheit. Weil die Grade wollte mit den Menschen auf eine vernünftig freyeder Vollkommenheiten nach den Realitäten der Din-Art verfahren ; Dieser mußte erst seiner Schwächege zu beurtheilen sind, der Leib aber sowol als die überzeuget werden, ehr sich GOtt mit ihm anders,Seele ihre Realitäten hat; so war der Mensch ein als es die Natur des Werkbundes erforderte, ver-vollkommeneres Geschöpf als die Geister , die nicht binden konnte. Er legte ihm ein willtuhrlicheS Ge,in Verbindung mit einem Körper stehen. Er trug setz vor, bey welchem sich der Mensch selbst prüsrn... . ^ " sollte, ob er die Aufmerksamkeit werde anwenden,
die die genaueste Beobachtung der Pflichten erfor,dcrte. Dieß Gesetz war ganz leicht; es zielet« aberauf die künftige Ausübung der Pflichten, die derMensch unter dem Gebrauche der irdischen Dingezu beobachten hatte. Die Sache selbst erforderte es,daß diese Prüfung alsobald nach der Schöpfung an-gestellet würde. GOtt nahm sich des Menschen an,ehe er irrere. Adam sahe das göttliche Verbot nurals einen bloßen Befehl an; er brauchte auch nichtdie Beziehung desselben auf den Endzweck, den sichGOtt dabey gesetzt hatte, da er dem Fall des Men-schen
das Bild GOtteS nicht blos an der Seele, sondernauch an dem Leibe, und führte die Herrschaft überdie ganze Erde,an der Stelle der Gottheit. DennGOtt konnte sich nicht so weit herablassen, daß er dienähere Verbindung in der Reihe der körperlichenDinge hätte sollen eingehen, die diese Herrschaft zuerfordern schien. Daher ist nun das Bild GOttesmir der Herrschaft über die Erde aufs genaueste ver-bunden; und das gegenseitige Verhältniß, welcheszwischen den Menschen und den übrigen Geschöpfenseyn sollte, ist der Grund von der Einrichtung ihrerbeyderfeitigen Naturen. Der Plan GOttes bty