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Geschichte der englischen Revolution / Von F.C. Dahlmann
Entstehung
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worden, sich nicht wieder schlafen legen wollte, diesenseinen unschuldigen Blutsfreunden, als sie sich ohne seineErlaubniß verheirateten, vielen Jammer bereitete, auchnicht ruhte bis zuletzt Sir Walter Raleigh manches keckeUnterfangen auf dem Schafot gebüßt hatte.

Jakobs Lieblings - Grundsatz war: Kein Bischof,kein König. Gegen die Katholiken hatte er innerlichfast nur Eines einzuwenden, daß sie den Papst auf denPlatz stellten, welcher allein dem Könige gebühre; freieAusübung durfte er ihnen nicht gewähren, aber er sagteihnen mündlich Schutz gegen die Strafe der Necusantenzu, dafern sie treu blieben. Durchaus mißfielen ihm diePuritaner, die keinem Bischöfe ihre Kirche, keinem Kö-nige ihren politischen Glauben unterwarfen. In dieserdoppelten Beziehung war ihm die Hochkirche gerade recht,und der Bischof von Canterbury versicherte, das Herzim Busen schmelze ihm, wenn er einen König re-den höre, wie seit Christi Zeiten keiner gewesen. Ja-kob erklärte, er habe seit sechs Jahren sich zur anglica-nischen Kirche bekehrt. Viele Geistliche, die als Puri-taner den Eid nicht leisten wollten, wurden entsetzt.Um aber das gehörige Gleichgewicht zu halten, kam erbald auch auf die zwanzig Pfund monatlich von den katho-lischen Necusanten zurück. Das erschien diesen als einschmählicher Wortbruch und vollends unerträglich warddie Veration, als sogar für die verflossene Zeit seit Eli-sabeths Tode nachgefordert ward. Man erzählt, daß in