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rathes an." Er und ein anderer Mann, Namens Bedlo,beschwuren nun, sie hätten die Königin belauscht undselbst gehört, wie sie den Jesuiten ihre Einwilligungzur Ermordung des Königs gegeben. Hätten die Lordsnicht dieses Mal ihre Mitwirkung versagt, wer weißwas das Schicksal der Königin gewesen wäre? Shaf-tesbury legte Protest gegen die Entscheidung des Hau-ses ein.
Von diesem Getreibe ward der König nicht ge-täuscht. Er glaubte keinen Augenblick an die Verschwö-rung und sprach es aus. Er kannte die feilen Werk-zeuge des Betruges, den meineidigen Heuchler Oatesund den verurtheilten Straßenräuber Bedlo, niemandenaber besser als den vollendeten Bösewicht, der sie zu ge-brauchen wußte. Es fehlte Karlen weder an durchdrin-gendem Verstände, noch an der Kraft ihn geltend zumachen. Wenn aus seinen harten dunkeln Zügen derSonnenschein im Lächeln hervorbrach und den Fluß sei-ner natürlichen Rede begleitete, so galt er für unwider-stehlich. Er hätte es vermocht die Stimme der Ver-nunft und des Gewissens in die verwilderten Gemütherzurückzurufen, wenn er ihr selber hätte horchen mögen.Die Anklage der Königin bot ihm einen sichern Haltzum Verderben jener Missethäter. Aber Karls Seelewar von je jeder sittlichen Anstrengung fremd. Er, imHerzen Katholik, genehmigte, um sich in der Meinungdes Volks wieder weißzubrennen, Jahre lang die Todes-