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Geschichte der englischen Revolution / Von F.C. Dahlmann
Entstehung
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nachsehen zu können, ob sie demselben gemäß sich auchin allen Stücken verhalten habe. Nach angestellter Un-tersuchung fand sich, sie sey in ein Paar Puncten zuweit gegangen, habe eine Markt-Accise eigenmächtig er-hoben und eine gedruckte Petition gegen die Prorogationdes Parlaments verbreitet; die Krone folgerte daraus,die Stadt habe durch diese Vergehen ihre Privilegienverwirkt. Dem ward nun freilich von Seiten der Stadtentgegen gestellt, darin sey an sich nichts Ungesetzlichesbegangen, es sey aber überhaupt widersinnig von Ver-gehen einer Corporation zu reden, habe man etwasStrafbares gethan, so wären allein diejenigen Personenverantwortlich, die das verschuldet hätten, keineswegsdie Gemeinde, welche in diesem Falle 50,000 Individuenbegreife. Die Sache zog sich ein Paar Jahre hin, al-lein die Oberrichter zu Westminster erkannten endlichgegen die Stadt, sie habe ihren Freihcitsbrief verwirkt.Auf unterwürfiges Bitten erhielt sie nun zwar diesen zu-rück, jedoch mit der Beschränkung, daß künftig die wich-tigsten Stadtämter, namentlich das des Lord Mayorsund der Sheriffs der königlichen Bestätigung unterwor-fen seyn sollen, daß auch der König, wenn er die Wahleines Mayor oder Sheriffs zweimal verworfen habe, dieStelle nach eigener Wahl besetzen dürfe. Dasselbe Ver-fahren, welches bei der mächtigsten Gemeinde des Rei-ches gelungen, ward nun auch auf die übrigen Städteund Gemeinden angewendet und der neue Lordoberrich-