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machte mir,wegen derer Lande,die ich in derNieder-Laustg an michgebracht hatte,oder noch an mich zu bringen suchte, allerhand Schwierig«ketten. Ja er schriebe an mich, wasmassm derselbe erbötkg wäre, dieNieder-Lausttz an sich zu lösen,und sie mit seknenErb-Landen zu ver-einigen. Allein ich erachtete nicht vor nöthig, mich auf dergleichen Zu-muchungen einzulassen,und bey dem Rayfer verschwanden diese Gedan-ken nach und nach selber wieder,weil er gesonnen war, den Römer.Zugnach Italien vorzunehmen,daselbst sich mit einer printzeßiu aus Poe-tugall zu vermählen, und sich vom Padstcrönen zu lassen. Ich abertrachtete auch den Churfürsten von Sachsen zu bewegen, daß er mirseine Herrfchafften und Gürher in der Nieder-Lausty überlassen sol-te, kvnte aber hierinnen nicht sogleich reuExen. Ein gleiches suchte ichbey Heinrichen von Maltitz wegen der Heerschaffe Lalau und zuge-hörigen Gürhern,wie auch bey denen von Röteritz,welche alles zur wei-tem Überlegung annahmen.
In Francken und Schwaben Zieng es wunderlich unter einan-der her, desgleichen in Bayern, wie auch indem Ober-und Nieder-Rheinischen Lreyse. Denn die Fürsten,und die Freye Reichs,Rit-terschaffr lagen wider die Reichs-Srädte zu Felde,Miethen aber biß-weilen auch einander selber in die Haare. Denn es gieng damals dasFaust-Recht im Schwange, und weil wenig Hereschaffren waren, sssich des Friedens mit ihren Nachbarn rühmen konten, so ist leicht zu er-achten,daß es an Leuten nicht gefehlet, welche, bey so vielen Rriegen,Rauben und Brennen, wider allen Rriegs-Gebrauch verfahren,auch ungewarnter Dinge auf die Rausffeure,und dererselben Waaren,auf öffentlicher Land-Scraffe koß .gegangen, ja die kleinenGrädte,Höfe, Schlösser,Flecken und Dörffer ausgeplündert und ausgebren-net,auch reiche und wohlhabende Leute mit sich auf ihre Schlöffe«geschleppet und selbigen grosse Gelder abgepresset, wann sie anders desschweren Gefängniß überhoben seyn wollen.
Der Hochmeister.
Das sind demnach M solcheZeiten gewesen, daß einem redwedenredlichen und rechtschaffenen Mann Hatte grauen sollen,in denenselben zuleben. Erstaunens-würdkg ist es hiernechst,daß der Rayfer nicht genugkmoritLr gehabt,dergleichen Unfug zu steuern.
Der Churfürst.
Mein Bruder Albrecht in Francken schickte den s. 1449. sei-
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