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Bei Tische kam die ungehörige, um nicht zu sagen, nieder-trächtige Kriegführung der Rothhosen wieder zur Sprache,und der Minister erzählte, daß sie bei Mars la Tour einenunsrer Offiziere — es soll Zinkenstem gewesen sein — derverwundet aus einem Stein am Wege gesessen, umgebrachthaben. Die Einen behaupteten, erschossen, Andere erzählten —und das sei wohl richtiger — ein Arzt habe an der Leicheconstatirt, daß der betreffende Offizier an einem Degenstichgestorben sei, woran der Lhes die Bemerkung knüpft, daßer, wenn es zu wählen gälte, lieber erstochen als erschossensein wolle. Er beklagte sich dann über Abekens Treibenin letzter Rächt, wo er ihn, der ohnedieß nicht schlafengekonnt, durch Schreien, Hinundherlaufen und Thürenzuschlagenverdrießlich gestört habe. „Er bildet sich ein, Sympathienmit seinen angeheirateten Bettern zu haben". Hiermit warendie Grasen Bork gemeint, mit denen unser Geheimrath durchseine vor etlichen Jahren erfolgte Berheirathung mit einemFräulein von Mlsers entfernt verwandt geworden ist — eineVerwandtschaft, auf die er sich, wie sein häufiges „meinBetter Bork" die Tage daher schließen ließ, wohl mehr, alseinem Manne von Selbstgefühl und vornehmein Sinne erlaubtist, zu Gute thut. Einer der beiden Borks ist bei Marsla Tour oder Gravelotte verwundet worden, und der alteHerr fuhr jene Nacht zu ihm hinaus.
Ich halte ihn für fähig, daß er auf dem Wege imDränge der Hochgefühle, in die er sich hinein zu empfindenpflegt, hinter dem Kutscher her irgend etwas Dithyram-bisches, Ueberschwängliches, Tiefgefühltes aus Göthe oderVssian oder gar aus einem altgriechischen Tragiker reci- -tirt hat.
Busch, Gras Bisnurrck und seine Leute. I. H. Aufl.
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