- 9 ^ -
Adjutant dem Schauspiel zusahen. Alan gewahrte jetzt auchdeutlich das Blitzen der platzenden Granaten, mit dem sie sichaus einem Wölkchen für einen Augenblick in einen zackigensteril verwandelten, und die Flamme der Feuersbrunst in Beau-mont. Die Franzosen zogen sich rasch immer weiter zurück, undder Kampf verschwand hinter dein Kamme der baumlosen Höhen,die links von dem Gehölze über dem brennenden Dorfe denHorizont abschlössen. Die Schlacht, die zu Anfang schon dieGestalt eines Rückzugsgefechtes des Feindes angenommenzu haben schien, war gewonnen, wir hatten den Wolf desMinisters oder sollten ihn am nächsten oder übernächsten Tagehaben. Am folgendeil Abend konnte ich, nachdem inzwischenRäheres bekannt geworden, u. A. nach Hanse schreiben:
„Die Franzosen, bei denen sich der Kaiser und sein Sohnbefanden, wichen auf allen Punkten, und das Ganze der Schlachtwar eigentlich nur ein stetes Vordringen unsrerseits und einstetes Anrückgehen von Seiten der Franzosen, welche nirgendsdie Energie entwickelten, die sie in den Treffen bei Metz gezeigthatten, und die sich dort noch zuletzt in kräftigen Vorstößenkund gab. Entweder sind sie stark entmuthigt, oder die Re-gimenter haben viele Mobilgarden aufgenommen, die selbst-verständlich nicht wie wirkliche Soldaten fechten. Auch mitden Vorposten war es bei ihnen übel bestellt, sodaß ihre Arriore-garde förmlich überfallen werden konnte. Unsere Verluste allTodten und Verwundeten sind dießmal bei weitein geringerals in den Schlachten bei Metz, wo sie denen der Franzosennahezu gleichkamen. Dagegen haben die letzteren vorzüglichbei jener Ueberraschung, dann in noch höherem Grade beiMouzon, wo sie über die Maas zurückgedrängt wurden, furcht-bar viele Leute verloren, wir erbeuteten, soviel bis jetzt bekanntist, einige zwanzig Geschütze, darunter elf Mitrailleusen, zwei