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leeren kinterzimmer am Boden auf einer Strohmatratze undunter einer Decke, die erst um zehn Uhr von einem unsrerSoldaten aus dem Spital der Stadt geholt worden waren. DerSchlaf des Gerechten litt darunter nicht.
Mittwoch, den 3 s. August, früh zwischen neun undzehn Uhr, fuhren König und Kanzler weiter und zwar zunächstzur Besichtigung des Schlachtfeldes vom vergangnen Tage. Ichdurfte den Minister wieder begleiten, wir nahmen Anfangsdenselben weg wie Tags vorher, über Bar de Busancv undSommauthe, wobei wir zwischen diesen beiden Dörfern einigeSchwadronen baierifcher Ulanen paffirten, die hier rasteten undden König mit lautfchallendem Burrah begrüßten. Mir kam es vor,als ob ihre Lanzen kürzer mären als die unfrigen. Binter Som-mauthe, das voll von verwundeten lag, fuhren wir durch denschönen Wald zwischen diesem Grte und Beaumont, und nach elfUhr waren wir vor letzterein angelangt. König Wilhelm und unserKanzler stiegen hier zu Pferde und sprengten rechts über dieFelder. Ich schlug zu Fuß dieselbe Richtung ein. Die wagengingen nach der Stadt, wo sie uns erwarten sollten.
Bevor ich ging, hatte ich wie am Tage vorher, sobald ichallein gewesen, sorgfältig die Aufträge notirt, die ich unter-wegs erhalten, und auch sonstige Aeußerungen des Thefs, diean diesem Morgen gefallen waren, möglichst genau zu Papieregebracht. Der Kanzler war wieder ungemein mittheilsam undder Frage zugänglich gewesen. Er sprach etwas erkältet. Erhabe, erzählte er, die Bacht Krampf im Beine bekommen,was ihm häufig passire. Er hälfe sich dann damit, daß eraufstünde und mit bloßen Füßen eine weile in der Stube aufund ab ginge, und dabei erkältete er sich. So wäre es auchdießmal gewesen. „Ein Teufel wurde mit dem andern ver-trieben: der Krampf ging weg, und der Schnupfen zog ein". —