Band 
Erster Band.
Seite
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Standpunkte aus sei es für uns gerathen, ihnen bessere Be-dingungen zu gewähren, wir müßten einen baldigen undeinen dauernden Frieden wünschen, und den könnten wir nurhaben, wenn wir uns großmüthig zeigten. Schonung der Armeewürde diese und das ganze Volk zur Dankbarkeit verpflichtenund freundschaftliche Gefühle erwecken. Das Gegentheil wäreder Anfang endloser Kriege. Darauf nahm ich das Wort,weil das in mein Gewerbe einschlug. Ich sagte ihm, mankönne wohl auf die Erkenntlichkeit eines Fürsten, aber nichtwohl aus die eines Volkes bauen und am wenigsten auf dieder Franzosen. Hier gebe es keine dauerhaften Verhältnisseund Einrichtungen, unaufhörlich wechselten die Regierungen undDynastien, von denen die eine nicht zu halten brauche, wozudie andere sich verpflichtet fühle. Säße der Kaiser fest auf seinemThrone, so wäre mit seiner Dankbarkeit für die Gewährungguter Bedingungen zu rechnen, wie die Dinge stünden, würdees Thorheit sein, wenn man seinen Erfolg nicht voll ausnutzte.Die Franzosen seien ein neidisches, eifersüchtiges Volk. Siehätten Königsgrätz übelgenommen und nicht verzeihen können,das ihnen doch nichts geschadet, wie sollte irgendwelche Groß-muth von unsrer Seite sie bewegen, Sedan uns nicht nachzu-tragen? wimpsfen wollte das nicht Wort haben, Frankreichhabe sich in der letzten Zeit geändert, es habe unter dein Kaiser-reiche gelernt, mehr an friedliche Interessen als an den Ruhmdes Krieges zu denken, es sei bereit,' die Verbrüderung derVölker zu proelamireu und dergleichen mehr. Es war nichtschwer, ihm das Gegentheil zu beweisen, und daß seine Forderung,wenn sie bewilligt würde, viel eher eine Verlängerung des Kriegesals eine Beendigung desselben zur Folge haben werde. Ichschloß damit, daß wir bei unsern Bedingungen bleiben müßten.Darauf nahm Easteln^au das Wort und erklärte im Austrage