Band 
Erster Band.
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— N)2

einer weile fragte er, woher ich gebürtig. Ich erwiderte, ausDresden, welche Stadt mir besonders lieb wäre? Wohl meineGeburtsstadt? Ich verneinte das mit einiger Entschiedenheitund sagte, nächst Berlin wäre Leipzig die Stadt, in der miram wohlsten wäre. Er erwiderte lächelnd: „So, das hätte ichnicht gedacht; Dresden ist doch eine so schöne Stadt". Ich gabihm den hauptsächlichsten Grund an, weshalb es mir trotzdemdort nicht gefiele. — — — Er schwieg dazu.

Ich fragte, ob wegen des Kanonen- und Gewehrseners,welches man ans den pariser Straßen her gehört haben wollte,telegraphirt werden sollte. — „Ja", sagte er, „thun Sie das" —„Ueber die Besprechung mit Favre aber wohl nicht"? — „Doch",und dann fuhr er fort: „6aute Maison bei — wie heißt esdoch gleich? — Montry, erste, dann in Ferneres denselbenAbend zweite, dann andern Mittag dritte Besprechung, abersowohl wegen Waffenstillstand als wegen Frieden ohne jedenErfolg. Auch von Seiten anderer französischer Parteien sindUnterhandlungen mit uns eingeleitet worden", worüber er so-dann einige Andeutungen gab, aus denen zu schließen war, daßer damit die Kaiserin Eugenik gemeint hatte.

Der Ehes lobt den auf dem Tisch stehenden Rothwein ausdem Schloßkeller, von dem er dann ein Glas trinkt. Er schiltdarauf wieder aus das ungebührliche Benehmen Rothschildsund meint, der alte Baron hätte mehr Lebensart besessen. Ichspreche von dem Fasanengewimmel im parke. Db man danicht eine Jagd anstellen werde? — „6m", versetzte er, „esist zwar verboten, im park zu schießen; was will man abermachen, wenn ich hinaus gehe und ein paar hole? Arretirenis nich; denn da haben sie niemand, der den Frieden besorgt".— Er kommt später aus Jagd überhaupt zu reden.— „wenn ich