Band 
Erster Band.
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Donnerstag, den 2s). September. Früh Artikel ge-macht über die Thorheit deutscher Zeitungen, vor der Bean-spruchung von Metz und Umgegend deshalb zu warnen, weilman dort französisch spreche, sowie über Duerots mit nichts zuentschuldigendes Entwischen auf dem Transport nach Deutsch-land. Der zweite Aussatz geht auch nach England.

In den Zeitungen findet sich ein Bericht über die Stimmungin Baiern, der aus zuverlässiger gZnelle geschöpft zu sein scheint,und dessen Inhalt wir uns darum in seinen wesentlichenPunkten notiren wollen. Die hier mitgetheilten Bachrichtensind großenteils gut, nur einige davon könnte man sich besserwünschen. Der deutsche Gedanke hat durch den Krieg augen-scheinlich an stärke und Verbreitung gewonnen, aber auch dasspezifisch baierische Selbstgefühl hat sich gesteigert. Die Be-theiligung der Armee an den biegen des deutschen Ueeres beiMörth und Sedan, sowie die erheblichen Nerlufte derselbenhaben nicht verfehlt, die Begeisterung für den Krieg mit Frankreichdurch alle Schichten des Nolkes zu verbreiten und dasselbe mitStolz auf die Leistungen seiner Söhne zu erfüllen. Man istüberzeugt, daß der König den Sieg der deutschen Mafienerhofft und mit allen Anstrengungen zur Erreichung diesesZiels einverstanden ist. Seine nächste Umgebung ist gut ge-sinnt. Nicht von allen seinen Ministern läßt sich Dasselberühmen. Dem Kriegsminister ist es ohne Zweifel ernstlich umeinen glücklichen Ausgang des Krieges zu thun, und er leistetdafür sein Möglichstes. Man kann sich in dieser Einsicht aufihn verlassen und annehmen, daß er auch bei den Friedens-lndingungen auf der rechten Seite stehen wird. — — —

In Betreff einer etwaigen Neugestaltung der deutschenVerhältnisse, die sich aus der Maffengemeinschaft während desKriegs im Sinne eines dauernden engern Zusammenschlusses