Band 
Erster Band.
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Achtes Kapitel.

Die Reise nach Versailles. — Das 6aus der Madame Iesss. — Unser dortiges

Leben ini Allgemeinen.

ir verließen Ferneres am ö. Dctober Morgensgegen sieben Uhr. Zuerst fuhren wir meist aufDorfwegen, die aber vortrefflich im Stande waren,durch einen großen !vald, durch verschiedene an-sehnliche, dem Anschein nach völlig von ihren Bewohnern ver-lassene und nur mit deutschem Militär belegte Dörfer, an Parksund Schlössern vorüber. Alles sah ungemein reich und fettaus — fett wie der Fromage de Brie, in dessen Gebnrts- .gegend wir uns jetzt, glaube ich, befanden. In den Ortschaftentrafen wir erst wnrttembergische, dann preußische Einquartierung.Nach zehn Uhr waren wir am obern Rande des Thales derSeine angelangt, wo es auf einem neugebahnten schrecklichsteilen Mege durch einen Meinberg nach dem niedrigen Ufer-gelände des Flusses hinabging, so daß Alles ausftieg und dieMagen nur durch geschicktes Laviren vor dem Umwerfen undZerbrechen bewahrt werden konnten. Dann fuhren wir durchdas reizende Städtchen Villeneuve Saint George, in dessenVillen eine greuelvolle Verwüstung herrschte. In mehrerenderselben, die ich besuchte, während die Pferde von ihren