Band 
Erster Band.
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melden ließe, empfangen würde, daß man aber an die ihmknapp zugemessene Aeit denken sollte. Es fehlten ihm soschon zur Bewältigung seiner Geschäfte fünf bis sechs stundentäglich, so daß er gezwungen fei, bis in die Nacht hinein auf-zubleiben und selbst Besprechungen mit gekrönten Häupternmöglichst abzukürzen. — — —

Donnerstag, den so. October. Sehr Heller, aberstürmischer Morgen, der so ziemlich die letzten Blätter von denBäumen pflückt. Einen Bericht aus Rom gelesen und be-nutzt, der aus dem Ergebniß der Abstimmung den Schluß zieht,daß es in Rom keine päpstliche Kartei gebe. Man kann sagen,so heißt es da ungefähr, daß die ganze politische Organisationdes päpstlichen Staatswesens zu Staub zerfallen ist, wie em Leich-nam, der, nachdem er tausend Jahre von der freien Lust abgesperrtgewesen, plötzlich von derselben berührt wird. Es ist nichts davonübrig geblieben, weder eine Erinnerung noch eine Lücke. DieAbstimmung, die nach den staatsrechtlichen Grundsätzen Italiensstattfinden mußte, hat den Werth einer freiwilligen Kundgebungvon Gesinnungen, für welche man, wenn wir von den Emi-granten absehen, keine oder doch geringe Opfer gebracht hat. Soweit diese Gesinnungen den Widerwillen gegen das weltlicheRegiment der Päpste ausdrücken, ist an eine Reaction nichtzu denken, was dagegen den Wunsch der Römer, Unterthanendes Königs von Italien zu sein und zu bleiben, betrifft, so wirddessen Dauer von der Art abhängen, wie man regiert.

wenn man nach einem Briefe, der am sö. Septembervon Samt Louis abgegangen ist, auf die Stimmung der Deutschenin den Bereinigten Staaten schließen dürfte, so würde dort dasdurch den Krieg und seine Erfolge befriedigte und gesteigerteNationalgefühl das Republikanerthum erheblich überwiegen.„Ein seit zwanzig Jahren hier wohnender Deutscher, der früher